23.05.2017 - 21:02 Uhr
Sport

SV Raigering in der Relegation zur Landesliga: Leicht nervöse Panduren

Vier Spiele trennen den SV Raigering vor der Landesliga Mitte und damit vor der Wiederholung des größten Vereinstriumphes nach 35 Jahren. Erster Gegner ist der Landesligist TSV Seebach.

Volle Terrasse in Raigering: Zum ersten Relegationsspiel in Sachen Landesliga-Aufstieg hoffen die Panduren-Spieler auf viele Zuschauer - und entsprechende Anfeuerung. Bild: Ziegler
von Autor GTHProfil

Raigering. Am Donnerstag, 25. Mai, steigt im Pandurenpark um 18 Uhr Partie Nummer eins. "Wir freuen uns auf die Relegation. Von uns hat noch keiner Entscheidungsspiele mit Hin- und Rückspiel bestritten", beschreibt Chef-Trainer Martin Kratzer die aktuelle Gefühlslage bei seinen Mannen. Er findet die Konstellation jedenfalls spannend.

Der SVR wird bedacht sein, zu Hause ein Ergebnis zu erzielen, dass dann im Rückspiel die Chance auf die zweite Runde eröffnet. Einfach gesprochen, die Defensive muss stehen und keinen Treffer zu lassen. Volle Konzentration ist dazu erforderlich. Diese fehlte zuletzt beim 1:1-Unentschieden in Wernberg. Was aber nicht verwunderlich war. Das Ergebnis der Schwarzenfelder sprach sich schnell rum und die Ordnung auf dem Platz ging verloren. Die Enttäuschung war spürbar und das Remis unterm Strich sogar glücklich.

"Es war aber wichtig, nicht mit einer Niederlage die Saison zu beenden." Martin Kratzer hofft, dass die Panduren an die guten Leistungen des Vorjahres anknüpfen können. Dann sieht er reale Chancen, dem unbekannten Gegner Paroli bieten zu können. Er wird sich auch nicht auf Seebach einstellen. Vielmehr will er nicht von der Raigeringer spielerischen Art und Weise weggehen und seine Elf taktisch ausrichten. Dabei kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Der komplette Kader steht ihm zur Verfügung.

Der klare Favorit ist natürlich der TSV Seebach. Seebach ist ein Vorort von Deggendorf in Niederbayern. Gecoacht wird Seebach von Thomas Prebeck, der bereits die SpVgg Hankofen und den SV Schalding in der Bayernliga trainierte. Als Aufsteiger schlug sich der TSV zunächst recht ordentlich. In der Hinrunde belegten sie noch den 10. Tabellenplatz und waren gut im Rennen um den Klassenerhalt. Doch die unbeständigen Leistungen kippten immer mehr ins Negative. Am 10. Spieltag noch auf dem zweiten Tabellenplatz rangierend, begann dadurch der Sturz in den Tabellenkeller. Ähnlich wie beim SVR brachte Seebach nach der Winterpause seine Füße nicht mehr richtig auf den Boden. Im Saisonfinale hagelte es sechs Niederlagen am Stück und zementierte so den Relegationsplatz. Erst das letzte Saisonspiel konnte gegen Ettmannsdorf gewonnen werden. Das größte Problem der Seebacher kommt auch Raigering bekannt vor, die Chancenauswertung. Beide Teams brauchen viele Einschussmöglichkeiten, um Treffer zu erzielen. Die Panduren hoffen in diesem besonderen Saisonfinale natürlich auf lautstarke Anfeuerung. "Der eine oder andere Spieler wird sicherlich nervös sein. Umso wichtiger ist die Unterstützung unserer Fans", appelliert Martin Kratzer. Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten, werden die Ortskundigen gebeten, in Raigering zu parken und den Fußweg über die Raigeringer Dorfstraße zu nutzen. Empfohlen wird eine rechtzeitige Anreise.

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