SV Raigering müht sich zum 0:0 gegen Ettmannsdorf
Schoberth, der Held hält

Der Raigeringer Abwehrspieler Benedikt Buegger (vorne) klärt vor dem Ettmannsdorfer Ludwig Hofer (Mitte), beobachtet vom Raigeringer Mittelfeldspieler Martin Thaler (rechts hinten). Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
03.09.2017
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Der Wunsch von Trainer Martin Kratzer nach einem Punkt gegen den SC Ettmannsdorf wird erfüllt, lähmt aber auch das Raigeringer Spiel. Der SV zeigt sich weniger aktiv als in den Landesliga-Begegnungen zuvor.

Raigering. Wer ein munteres Spiel erwartet hatte, musste beim 0:0 schnell erkennen - hier stehen sich zwei Kellerkinder gegenüber. Der SVR zeigte sich abwartend und nicht stürmisch wie zuletzt. Die besseren Szenen im Strafraum hatte jedenfalls zunächst Ettmannsdorf. So schlenzte Alexander Kiendl nach Zuspiel durch Sebastian Fischer den Ball in aussichtsreicher Position vorbei (3.). Wenige Sekunden später kam die Raigeringer Antwort postwendend. Doch Nikolai Seidel lenkte eine Greger-Flanke mit dem Kopf nur ans Außennetz. In der 13. Minute spazierte Ludwig Hofer seelenruhig durch die SVR-Abwehr. Sein Ball fand Alexander Kiendl, dessen Abschluss nicht platziert genug war.

Hiltl verballert Elfer

Es zeigte sich das der SCE auf Fehler der Raigeringer wartete und diese dann auch versuchte zu nutzen. Raigering hatte das Zepter in der Hand, tat sich aber schwer, richtigen Druck aufzubauen. In der 32. Minute wurde Michael Muck von Timo Vollath im Strafraum von den Füßen geholt. Zum Foulelfmeter trat Kapitän Florian Hiltl an - und fand seinen Meister in SCE-Keeper Tim Ebner. Dieser parierte die bis dahin beste Raigeringer Chance.

In der 52. Minute verballerte Nikolai Seidel ein "Brett". Top angespielt von Benedikt Buegger drosch Seidel den Ball am Fünf-Meter-Eck zu den kopfschüttelnden Fans auf die Terrasse. Mit zunehmender Spieldauer machte sich der Dauerregen bemerkbar. Der Platz wurde rutschiger und der Ball schneller. Balleroberungen und Fehlpässe wechselten sich in dieser Phase ab und es kam nur noch unansehnliches Mittelfeldgeplänkel dabei heraus.

Raigering von der Rolle

Dies sollte sich jedoch ändern. Denn Ettmannsdorf wurde stärker und änderte das Kräfteverhältnis. Alexander Kiendl haute in aussichtsreicher Position über den Ball (55.). Ein Schuss von Ludwig Hofer in der Folge abgeblockt. Lukas Rothut traf nur das Außennetz. Ab der 67. Minute musste SVR-Torhüter Tobias Schoberth wieder seine Klasse beweisen. Bei einem Schuss von Dominik Siebert musste sich Schoberth lang strecken. Raigering hatte mittlerweile den Zugriff zum Spiel völlig verloren. In der Schlussphase parierte der Panduren-Schlussmann erneut gegen Dominik Siebert und blieb ebenfalls Sieger im Kampf gegen Maximilian Nimsch. Und Calvin Morin donnerte das Leder in der 4. Minute der Nachspielzeit aus kurzer Distanz in die Wolken.

SV Raigering: Schoberth, Buegger, Prechtl, Jank, Haller, Muck, Hiltl, Seidel (78. Dowridge), Greger, Wrosch (63. Götz), Thaler

SC Ettmannsdorf: Ebner, Ruß (60. Rothut), Schreyer, Schmidt, Fischer, Siebert, Kiendl (68. Koc), Morin, Hofer (60. Nimsch), Vollath, Tausendpfund

SR: Sven Laumer (Nürnberg) - Zuschauer: 240 - Besonderes Vorkommnis: (32.) Hiltl (SVR) verschießt Foulelfmeter
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