Tennis Regionalliga Damen
Meisterschafts-Favorit kommt zum TC Amberg am Schanzl

Sport
Amberg in der Oberpfalz
18.05.2017
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Der Blick auf die Tabelle der Tennis-Regionalliga der Damen nach drei Spieltagen zeigt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Vier Mannschaften stehen punktgleich (4:2) oben und kämpfen um den Aufstieg in die Bundesliga, unten stemmen sich vier (2:4) gegen den Abstieg, darunter auch der TC Amberg am Schanzl.

Nach der hohen Niederlage gegen den Tabellenführer Schwaben Augsburg kommt nun sein unmittelbarer Verfolger, der TC Iphitos München, zum Schanzl. Die Gäste können aus dem vollen Reservoir ihrer Meldeliste schöpfen mit vier Weltranglistenspielerinnen auf den vorderen Plätzen. Anna Remondina (I, 519 WTA) und Dasha Ivanova (USA, WTA 649) stehen an der Spitze, die Italienerin kam bereits einmal zum Einsatz. Des weiteren rangieren in der deutschen Rangliste Franziska König an Nr. 48 und Luisa Huber an Nr. 49.

Nach dem Scheitern im Vorjahr am TC Dresden-Blasewitz ist die Zielvorgabe von Mannschaftsführerin Vroni Hinterseer heuer ganz klar die Meisterschaft.

Im Gegensatz dazu wird Ambergs Teamchef Petr Strobl aufgrund der vielen Verletzungen wieder improvisieren müssen. Die etatmäßige Nr. 1, Lena Ruppert, wird nochmals fehlen, ihre Schwester Nona wird wohl wieder zur Verfügung stehen. Sollten die Münchnerinnen aber nicht in Bestbesetzung antreten, so die Hoffnung der Vilsstädterinnen, wollen sie sich wenigstens mit einem guten Ergebnis belohnen. Dann wären angesichts ihres engagierten Auftritts in Augsburg Anita Husaric an Nr. 1 und Mira Stegmann an Nr. 2 durchaus in der Lage den ein oder anderen Punkt einzufahren.

Auch Steffi Ostermann an Nr. 6 wäre das zuzutrauen, vorausgesetzt sie hat ihre unangenehme Rückenverletzung überwunden. Wer schließlich das Team ergänzt, wird sich erst am Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr, beim ersten Aufschlag entscheiden.
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