02.05.2016 - 15:42 Uhr
Sport

Tennis Regionalliga Schanzl-Damen verlieren Auftakt-Match

Ohne das notwendige Quäntchen Glück starten die Damen des TC Amberg am Schanzl in die Regionalliga Süd-Ost. Nach einer schnellen 2:0-Führung wendet sich das Blatt.

Neuzugang Anita Husaric aus Bosnien-Herzigowina holte an Nummer 2 mit 6:0 und 6:1 einen ungefährdeten Sieg gegen Elisabeth Sterner vom TC Augsburg Siebentisch. Bild: Ziegler
von Redaktion OnetzProfil

Durch zwei verlorene Match-Tiebreaks und einer Verletzung stand es nach den Einzeln plötzlich 2:4. Der Gewinn von zwei Doppelspielen reichte nicht mehr für einen erfolgreichen Einstand in der dritthöchsten Spielklasse, eine knappe 4:5-Pleite gegen den TC Augsburg Siebentisch stand zu Buche.

Neuzugang Anita Husaric an Nummer 2 (Amberg) fegte Elisabeth Sterner mit 6:0, 6:1 kompromisslos vom Platz. Stefanie Zinkl an Nr. 6 musste lediglich im ersten Satz noch zu ihrem Spiel finden, überzeugte mit eingestreuten Slice-Bällen und siegte mit 7:5, 6:2. Einen Tennis-Krimi bot Mira Stegmann an Nr. 4 gegen Elisabeth Pleyer. Angesichts ihres ersten Regionalligaeinsatzes etwas verunsichert, lag die Ambergerin schnell 1:4 hinten, stabilisierte sich aber und holte sich den Satz noch mit 6:4. Nach 3:6 im zweiten, stand der Match-Tiebreak auf Messers Schneide bis zur bitteren 8:10-Niederlage.

Die schwerste Aufgabe hatte im Spitzenspiel Lena Ruppert gegen Sabine Klaschka, einst die Nr. 140 der Weltrangliste. Ruppert gewann den ersten Satz mit druckvollem Spiel mit 6:4 und führte im zweiten mit 5:3. Eine kleine Schwächeperiode, gespickt mit Doppelfehlern, bestrafte Klaschka sofort mit vier Spielgewinnen in Folge zum 5:7. Den anschließenden Match-Tiebreak ließ sich die routinierte Augsburgerin mit 10:6 nicht mehr nehmen. Valentina Siskova unterlag an Nr. 3 nach früher Verletzung bereits im ersten Satz ihrer tschechischen Landsfrau Michaela Plastikova mit 2:6, 1:6. Nona Ruppert an Nr. 5 war gegen Verena Schweyer nach gutem Beginn nicht geduldig genug und musste mit 4:6, 0:6 den Punkt abgeben.

Hoffnung keimte auf, als Siskova/Zinkl ihr Doppel gegen Sterner/V. Schweyer schnell mit 6:1, 6:0 beendeten. Doch Augsburg hatte ganz auf die Einser-Karte Klaschka/Plastikova gesetzt und dieser Trumpf stach mit einem glatten 6:0, 6:1 gegen Lena Ruppert/Husaric und damit dem entscheidenden Punkt zum Turniersieg. Das überzeugende 6:4, 6:2 von Stegmann/Nona Ruppert gegen Pleyer/F. Schweyer war bedeutungslos.Regionalliga Damen

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