12.02.2018 - 15:40 Uhr

Triathleten von CIS Amberg für 2018 gut gerüstet Vier Mannschaften am Start

2017 ist ein gutes Jahr für die Triathleten von CIS Amberg. Und 2018 beginnt gleich mit zwei guten Nachrichten für den Verein.

Ben Eckl (links) gilt als stärkstes Nachwuchstalent der CIS-Triathleten, er wird in diesem Jahr als Aushängeschild in der 2. Bundesliga im Team an den Start gehen. Bild: exb
von Autor BHAProfil

Seit 1999 ist CIS ohne Unterbrechung im Triathlon-Ligabetrieb vertreten. In diesem Jahr werden vier Mannschaften starten: Das erste Herrenteam stieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf, und die Zweite hat jetzt durch den Rückzug einer Mannschaft aus dem Süden den Aufstieg in die Bayernliga geschafft. Die Damen treten weiterhin in der Regionalliga an, und werden in dieser Saison um ein zweites Team ergänzt, das neu in der Bayernliga starten wird.

Perspektive für Jugend

Mit der Aufstellung eines neuen Damenteams in der Bayernliga trägt der Verein der Entwicklung im Vereinsnachwuchs Rechnung, jungen Talenten nach Erfolgen im bayerischen Jugendcup eine Perspektive für ihre weitere sportliche Entwicklung zu geben. Da im Triathlon per Zweitstartrecht die Möglichkeit besteht für eine Ligamannschaft zu starten, ohne dem Heimatverein den Rücken zu kehren, haben sich auch Triathleten aus Regensburg und Zirndorf dem Team angeschlossen.

Klassenerhalt das Ziel

Insgesamt hat die Teamstruktur des CIS Amberg bei Athleten aus ganz Bayern einen sehr guten Ruf. Viele, die vor Jahren erst nur mal testweise für eine Saison mitmachen wollten, sind dauerhaft geblieben. Die Stimmung und der Zusammenhalt bei den Athleten stimmt jedenfalls, so das Resümee von Jörg Weigert, der als Koordinator des Ligabetriebes im Verein fungiert. Das ist laut Weigert auch Voraussetzung für die Herausforderungen, die 2018 zu meistern sind. Der Klassenerhalt steht als erstes Ziel auf der Agenda.

Das gilt auch für die Herren-Bayernligamannschaft, die nun aus einer interessanten Altersstruktur besteht: Die jüngsten werden dieses Jahr gerade 16 Jahre alt, der älteste wird 50. Letzteres ist jedoch eine der Grundlagen des Erfolges in den letzten Jahren. Die Jungen lernen von den alten Hasen, die teilweise schon 1999 mit dabei waren und immer häufiger ist es durchaus auch umgekehrt. Das Trainerteam um Jugendleiter Norbert Luber hat es auf engagierte Art geschafft, einige talentierte Nachwuchssportler auf anspruchsvolle Herausforderungen vorzubereiten.

So sind alleine im neu aufgestellten Damen Bayernligateam drei Athletinnen aus der Jugend vertreten. Diese haben noch keine Ligaerfahrung. Hier gilt es im ersten Jahr, erst einmal Routine in den einzelnen Wettkampfformaten zu erlangen.

Fünfstellige Summen

Neben der Organisation der vier Mannschaften ist laut Alexander Stobitzer, dem 2. Vorsitzenden des CIS Amberg, vor allem eines wichtig: Die finanzielle Ausstattung. Mittlerweile erreichen die Kosten für den Ligabetrieb fünfstellige Summen. "Wir sind da schon zuversichtlich, auch künftig den Ligabetrieb finanzieren zu können", so Stobitzer. Dabei möchte CIS bei allem sportlichen Ehrgeiz aber eine "regionale Marke" bleiben. Die Athleten sind entweder Eigengewächse oder kommen weitgehend aus der näheren Region. Dass es andererseits schon Leute aus München bis nach Amberg gezogen hat, ist einfach zu begründen: Die Atmosphäre und die Trainingsmöglichkeiten bei einem Verein in der Oberpfalz hat einfach mehr zu bieten als das Anonyme Dasein im Ballungsraum mit permanent aggressiven Autofahrern beim Radtraining oder Hallenbädern, in den man alles kann außer Schwimmen.

Auftakt am 19. Mai

Erster Einsatz in der Bayern- und Regionalliga ist der fast vor der Haustür stattfindende Wettkampf in Weiden am 19. Mai, für die Herren in der 2. Bundesliga ist Premiere am 10. Juni in Darmstadt.

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