40 Jahre Andreas-Hügel-Haus: Jubiläum und Abschluss der Renovierung gefeiert
Es ging um den Erhalt des Charakters

40 Jahre Pfarrdienst am Andreas-Hügel-Haus im D-Programm (von links): Günter Seuß, Siegrid von Heyl, Hansjörg Biener, Veronika Zieske und Roland Böhmländer. Bild: Walter Müller
 
Das Andreas-Hügel-Haus nach der Renovierung. Bild: Böhmländer

40 Jahre Andreas-Hügel-Haus: Die Paulanergemeinde feierte das Jubiläum und den Abschluss der Renovierung. Das Entzünden der Osterkerze vor der Kirchentür und der Einzug mit dem neuen Licht symbolisierten den Wiederbeginn der Gottesdienste und des Gemeindelebens.

In die im D-Programm gelegene Stadtteil-Kirche waren viele Ehrengäste gekommen, unter ihnen Oberbürgermeister Michael Cerny, Dekan Karlhermann Schötz und alle ehemaligen Pfarrer: Günter Seuß mit Ehefrau Annelie, Siegrid von Heyl, Prof. Dr. Hansjörg Biener mit Ehefrau Karin Verscht-Biener und Veronika Zieske. Prof. Dr. Andreas von Heyl, der Anfang August verstorben war, ehrte die Gemeinde mit einer Schweigeminute.

Ein halbes Jahr war das Andreas-Hügel-Haus wegen Renovierungs- und Umbauarbeiten geschlossen. Während dieser Zeit konnte die evangelische Gemeinde ihre Gottesdienste im Pfarrsaal von St. Michael feiern. Pfarrer Roland Böhmländer bedankte sich für die spontan gewährte ökumenische Gastfreundschaft der katholischen Nachbargemeinde. Waltraud Mayerl und Adelheid Wächter als Vertreterinnen der ersten, Silke Hagen und Walter Müller aus der zweiten und Christine Schönfelder von der jungen Generation beschrieben mit sehr persönlichen Worten die Bedeutung des Andreas-Hügel-Hauses für ihre kirchliche Prägung und Mitarbeit.

Sogar per Videostream

In seiner Predigt verband Böhmländer das Gleichnis vom Senfkorn mit der Geschichte des Gotteshauses und zeigte auf, wie Gott aus kleinen Anfängen Gutes wachsen lässt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Rebecca Ostermeier (Gesang und Querflöte), Michaela Tobisch (Gesang) und Dekanatskantorin Kerstin Schatz. Er wurde sogar per Videostream in das Untergeschoss übertragen, da der Kirchenraum nicht genug Platz für die zahlreichen Besucher bot.

Nach dem Gottesdienst erläuterte Architekt Bernd Rall die Umbaumaßnahmen. Ziel der Sanierung sei für ihn gewesen, den Charakter des von seinem verstorbenen Bruder Helmut erbauten Hauses weitgehend zu erhalten und gleichzeitig die Bausubstanz den Erfordernissen der heutigen Zeit anzupassen.

In ihren Grußworten gratulierten der Oberbürgermeister und Dekan Schötz der Gemeinde zu 40 Jahren segensreichem Wirken und drückten ihre Freude über die gelungene Renovierung aus. Cerny überreichte ein Geldgeschenk der Stadt. Schötz betonte, dass die evangelisch-lutherische Kirche die Umbaumaßnahmen mit Mitteln aus den Kirchensteuereinnahmen großzügig gefördert habe. Pfarrer Joachim von Kölichen bedankte sich bei den Gemeindegliedern im Sprengel für die Geduld während der Bauzeit und für das Engagement in 40 Jahren.

Kartoffelsuppe und Luther-HalbeAn den Gottesdienst schloss sich ein Gemeindefest an. Bei Kartoffelsuppe aus der Küche des Diakonie-Seniorenheimes, einer Luther-Halben, Kaffee und Kuchen ließen es sich die Gäste gutgehen. Die Gruppen und Kreise vom Andreas-Hügel-Haus präsentierten sich mit Schautafeln, die Gemeindejugend stellte Jubiläums-Buttons her und verteilte sie unter den Besuchern. Besonderen Zuspruch fand eine Powerpoint-Präsentation mit Bildern aus der 40-jährigen Geschichte des Andreas-Hügel-Hauses, die Günter Heyer erstellt hatte.
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