Ärztenetz UGOM will Vorsorge-Lücken schließen
Impfkampagne hat schon begonnen

Eine Impf-Aktion für Netzpatienten hat in zahlreichen Praxen des Ärztenetzes UGOM (Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte) begonnen. Ziel ist es, bis Ende Mai möglichst vielen AOK-Versicherten, die sich ins Betreuungsarzt-Modell von UGOM und AOK Bayern eingeschrieben haben, dabei zu helfen, ihre Impflücken zu entdecken und zu schließen.

Viele Gründe

Die Patienten sollen laut UGOM "zu sinnvollen Impfungen nach Empfehlung der Stiko (Ständige Impfkommission) angeregt werden". Teilnehmende Praxen, die häufig impfen, werden dabei mit Plakaten, Informationsbroschüren (zum Teil in drei Sprachen) Impfkalendern und -büchern sowie kleinen Belohnungen vom Netzmanagement unterstützt, erläutert UGOM-Geschäftsführer Henryk Steinbach. In den teilnehmenden Praxen stünden neben den Ärzten in der Regel bestimmte medizinische Fachangestellte im Netz, die sogenannten "KOSI-Damen", für Gespräche zum mitgebrachten Impfpass zur Verfügung.

Zur Praxis-Impf-Aktion im regionalen Netzwerk nennt UGOM eine ganze Reihe von Gründen. So wolle man die allgemeine Praxis-Prävention unterstützen und den eigenen Anspruch im Ärztenetz auf umfassende Vorsorge bekräftigen. Außerdem sollen Impflücken bei Netzpatienten verringert und die Impfquoten für den "allgemeinen Herdenschutz" in der Region verbessert werden. Hintergrund dazu sei, dass vereinzelt schon ausgestorben geglaubte Krankheiten wieder auftreten.

Weitere Beweggründe sind höhere Impfzahlen bei den Netzpatienten, Vermeidung von Krankheits-Folgekosten sowie die Erhöhung des Influenza-Impfanteils bei Netzpatienten ab 60 Jahren und bei solchen mit chronischen Erkrankungen, spätestens zur nächsten Grippe-Impf-Saison im Oktober/November.

Infos im Internet

Nähere Informationen zu den teilnehmenden Netzpraxen finden Interessierte im Internet (www.ugom.de) in den Rubriken "Für Patienten" und "Jetzige Aktionen".
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