17.10.2017 - 17:20 Uhr
Oberpfalz

Alexander Viebig aus Amberg dreht Film über viel diskutiertes Sitzmöbel Ruhebank als Hauptdarsteller

Für manche sind es nur verlorene Legosteine, die die Stadt verunstalten. Für Alexander Viebig sind es die Hauptdarsteller seiner jüngsten Filmproduktion. Selten haben Ruhebänke für so viel Diskussionsstoff gesorgt. Am Modell "Vienna" der österreichischen Firma "Enzi" scheiden sich in Amberg die Geister. 

"Viena" nennt sich das Modell von Ruhebank, für das sich die Stadt Amberg entschieden hat.
von Alexander Unger Kontakt Profil

"Amberger sind sehr interessiert, was in ihrer Stadt passiert", erklärt Viebig. Immer, wenn es etwas Neues gibt, beginne gleich eine Diskussion über das Thema. Das wollte der 22-jährige gelernte Krankenpfleger aufgreifen. Als freiberuflicher Multimediaproduzent hatte er an einem freien Tag die zündende Idee: Zehn Dinge, die man mit dem Sitzmöbel machen kann, auch wenn man es nicht schön findet. Die Palette der Möglichkeiten reicht in seiner Vorstellung von weihnachtlicher Lamettadeko über die Nutzung als Tischtennisplatte oder Outdoor-Zahnarztliege bis hin zum perfekten Platz, um im Luftkunstort Amberg die Luft zu betrachten.

Zehn Ideen an einem Tag

Die zehn Ideen entstanden an einem Tag, ein weiterer Tag war für die Produktion und den Schnitt nötig. Das Video auf seiner Facebook-Seite kommt bei den Nutzern an: die ersten 80 "Gefällt mir" hagelte es in kurzer Zeit. Ob es wohl am Dreh mit der möglicherweise freizügig posierenden jungen Frau liegt? Alexander Viebig beruhigt: "Sie hatte ganz normale Klamotten an. Der Rest ist Retusche am Computer. Also kein Grund zur Aufregung."

Das nächste Projekt hat der 22-Jährige bereits im Kopf: Fakten über Amberg, die kaum jemand kennt. Kurioses, Ungewöhnliches, Seltsames soll darin vorkommen. Dabei hofft er auf Hilfe aus dem Stadtarchiv, dem laut Viebig "Quell des Wissens über die Stadt".

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