19.06.2017 - 14:32 Uhr
Oberpfalz

Amberg: Aus für Meiers Imbiss nach Jahrzehnten Bald geht die letzte Currywurst über die Theke

Die Kündigung ist ausgesprochen, einen Nachfolger wird es nicht mehr geben. Heute eingerechnet, ist in elf Tagen endgültig Schluss. Sind es vier oder gar fünf Jahrzehnte? Viele Amberger kennen ihre Stadt nicht ohne Meiers Imbiss in der Nachbarschaft zum städteplanerischen Nadelöhr der Bahnbrücke über die Regensburger Straße. Der jetzigen Pächterin der legendären Fastfood-Station alter Prägung kündigte die Gewerbebau zum 1. Juli.

Der Name der Imbissbude stammt noch vom Vorpächter, dem mehr als vier Jahrzehnte der Ruf vorauseilte, die besten Schaschlik weit und breit anzubieten. Als eine Nachfolgerin 2016 übernahm, war bereits klar, dass der Pachtvertrag nicht mehr von allzu langer Dauer sein wird. Bild: Hartl
von Michael Zeissner Kontakt Profil

Geschäftsführer Karlheinz Brandelik bestätigte das gegenüber der AZ. Die kommunale Entwicklungsgesellschaft hat im Zuge der geplanten massiven Aufstockung des Marienstraßen-Parkdecks dieses Grundstück und den benachbarten früheren ARO-Teppichmarkt an die Stadt verkauft und muss das Areal quasi besenrein übergeben. Das bedeutet Abbruch des Imbiss' und der leerstehenden Markthalle. Wegen der anhaltend hohen Baukonjunktur könnte es bei der Vergabe des Abrissauftrags zu Verzögerungen kommen, meint Brandelik. Am Aus für den Imbiss ändere das aber nichts.

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