Amberger Polizisten geraten in Hamburg in Wurf-Hagel
Im G20-Chaos

Tiefe Delle haben Wurfgeschosse oder gar mit Zwillen geschleuderte Kugeln an dem Streifenwagen der Amberger Verkehrspolizeiinspektionhinterlassen. Die zerborstene Windschutzscheibe war noch vor Ort in Hamburg durch eine neue ersetzt worden. Bilder: gf (2)

Amberg/Hamburg. Von den Attacken der Krawallmacher in Hamburg war vergangene Woche auch eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Amberg betroffen. VPI-Sprecher und Erster Hauptkommissar Joseph Decker bestätigte am Montag entsprechende Informationen unserer Zeitung. "Die Kollegen fuhren am Montag vergangener Woche zum Einsatz und kehrten am Sonntagabend erst zurück."

Was das Team in den Exzesstagen im Detail erlebte, konnte er nicht schildern, weil beide Kollegen zunächst dienstfrei haben und es noch kein Gespräch gegeben habe. Decker wusste allerdings, dass die Polizisten der VPI bereits am Donnerstag angegriffen wurden, als sie damit beschäftigt waren, eine Absperrung zu errichten.

Beide saßen in ihrem BMW Touring der Dreier-Reihe, als sie sich einem Hagel von Wurfgegenständen oder auch Zwillen-Geschossen ausgesetzt sahen. Dabei ging die Windschutzscheibe des Dienstautos zu Bruch. Diese wurde hinterher durch eine neue ersetzt. Zurückgeblieben sind eine ganze Serie von Dellen rund um die ganze Karosserie. Joseph Decker ging von einem Schaden zwischen 10- und 15 000 Euro aus. Außer einem Kratzer blieben seine zwei Kollegen unversehrt.
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