26.02.2018 - 16:48 Uhr

Amberger Schulen und Schüler spenden wieder Mobiliar und Kleidung Nach Oradea in Rumänien

Seit 2010, dem Jahr der ungarischen Giftschlamm-Katastrophe, schicken das Gregor-Mendel Gymnasium (GMG) und andere Schulen regelmäßig einen Sattelschlepper voller Schulmöbel in das Land. Die ausrangierten Bänke und Stühle, gebrauchte Kleidung, und viele andere brauchbaren Gegenstände werden laut einer Pressemitteilung der Schule aber schon lange nicht mehr in das ehemalige Katastrophengebiet rund um die Stadt Devecser geschickt, sondern auch nach Oradea in Rumänien, wo ebenfalls stets großer Bedarf bestehe.

So sehen die Amberger Tische aus, die in den Faschingsferien nach Rumänien gebracht wurden. Bild: exb
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Mittlerweile war es der siebte Hilfstransport der sich auf den Weg machte. Unterstützt wurde das GMG dieses Mal von der Städtischen Wirtschaftsschule Friedrich Arnold. Die Ladung bestand aus Bänken, Stühlen, Regalen, Umkleiden für den Sportunterricht, Sportgeräte und Overhead-Projektoren. Ebenfalls mit an Bord war ein Kühlschrank. Die Barbaraschule steuerte Tische und Stühle bei. Aus privater Hand kamen wegen einer Praxisaufgabe vier ärztliche Untersuchungsliegen und gläserne Medizinschränke. Auch die wurden nach Rumänien gefahren.

Da noch Platz im Laster war, hatte GMG-Chef Peter Welnhofer die Eltern seiner Schüler aufgerufen, Kleidung zu spenden, die ihren Kindern nicht mehr passt. Innerhalb kürzester Zeit seien viele Säcke zusammengekommen.

Ein ehemaliger Schüler des Ungarischen Gymnasiums in Kastl, László Tanka, hatte den sechsten Transporter aus Ungarn organisiert. Der Sattelschlepper für die siebte Fahrt wurde ebenfalls in Ungarn angeheuert. Mit Hilfe des Ungarischen Genaralkonsulats in München.

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