19.02.2018 - 20:00 Uhr

Ambulante Palliativversorgung für über 230 Patienten Letzte Lebensphase daheim verbringen

Menschen, die an einer nicht heilbaren und fortgeschrittenen Erkrankung leiden, finden beispielsweise auf einer Palliativstation wie der im Klinikum St. Marien Hilfe. Viele unheilbar Kranke wünschen sich aber, im eigenen Zuhause von der Familie und dem Leben Abschied nehmen zu können.

Sie kümmern sich um die Belange unheilbar Kranker, deren letzte Tage gezählt sind (von links): Ärztlicher Stellvertreter Tobias Henkel, Koordinatorin Sylvia Gawel und Ärztlicher Leiter Dr. Jochen Pfirstinger. Bild: Klinikum/Gräß
von Externer BeitragProfil

Ein Wunsch, der seit einem Jahr dank der Arbeit des Teams von Pallivita möglich ist. Für die Stadt sowie die Landkreise Amberg-Sulzbach und Neumarkt besteht seit November 2016 diese spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Die Leitung haben Dr. Jochen Pfirstinger, Facharzt für Innere Medizin, und Tobias Henkel. Ihnen stehen acht Pflegefachkräfte und fünf niedergelassene Ärzte aus der Region zur Seite. Das Team setze dort an, wo Betroffene und deren Angehörige an ihre Grenzen stoßen. Im ersten Jahr seines Bestehens habe das Team mehr als 230 Patienten versorgt. "Das ambulante palliativmedizinische Angebot wird sehr gut angenommen, die Versorgungszahlen zeigen den großen Bedarf", lautet die Bilanz von Klinikumsvorstand Manfred Wendl.

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