Amerikaner zeigen Verbundenheit zu Kontakt Amberg
Colonel Colbrook übersendet Flaggen mit Grüßen aus Afghanistan

Kelly Colbrook überreichte an Hans Moser zwei Flaggen, die ihr Mann, Colonel Mark A. Colbrook, als Zeichen seiner Verbundenheit mit den Amberger Kontaktern aus Afghanistan geschickt hatte. Rechts der Pressesprecher der US-Armee, Franz Zeilmann. Bild: ads

(ads) Eine freudige Überraschung gab es bei der Feierstunde, mit der der Deutsch-Amerikanische Freundschaftsclub Kontakt Amberg das Jahr beschloss: Kelly Colbrook, die Ehefrau des früheren Kommandeurs des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr, Mark A. Colbrook, war nach Amberg gekommen, um als Zeichen der Verbundenheit zu den Amberger Kontaktern eine deutsche und eine amerikanische Flagge mit Widmung von Colbrook zu überbringen. Der Colonel befehligt derzeit die Flugaufklärungsstaffel der US-Armee in Afghanistan.

Colbrook und seine Frau Kelly seien bereits zweimal als Gäste zur Thanksgiving-Feier nach Amberg gekommen und hätten sich beeindruckt von der Verbundenheit der Mitglieder von Kontakt Amberg zu den amerikanischen Bräuchen und der Geselligkeit gezeigt, erinnerte der Vorsitzende des Freundschaftsclubs, Hans Moser. Pressesprecher Franz Zeilmann erzählte, dass bei Unterhaltungen der Colonel die Amberger immer gegenüber anderen Kontaktgruppen anerkennend herausgestellt habe. "Übrigens hat ihm der Truthahn zu Thanksgiving in Amberg immer am besten geschmeckt."

Anfang 2016 wurde Colonel Colbrook laut Moser nach Afghanistan abkommandiert, wo er die Flugaufklärungsstaffel der US-Armee befehligt. "Trotz der Aufgaben dort hat er Kontakt Amberg nicht vergessen, denn als Zeichen seiner Verbundenheit hat er eine deutsche und eine amerikanische Flagge einen Tag lang mit einem Aufklärungsflugzeug über Afghanistan mitfliegen lassen und sie als Geschenk für Kontakt Amberg an seine Frau, die in Grafenwöhr auf ihn wartet, geschickt", zeigte sich Moser gerührt. Kelly Colbrook und ihre Tochter Elli übergaben die Flaggen mit Widmung an Hans Moser. Der versprach, sie in Ehren zu halten.

Der Vorsitzende warf einen Blick auf das seiner Ansicht nach erfolgreiche Jahr 2016. Der Verein zähle 41 Mitglieder, die sich zum Großteil an den über 30 Veranstaltungen beteiligt und dabei weit über 100 Stunden in geselliger Runde verbracht hätten. Als Höhepunkte rief Moser die Winterwanderung, die Faschingsfeier, die Fahrten, die Grillparty, das Ausbuttern und das US-Erntedankfest Thanksgiving in Erinnerung.

"Viele Veranstaltungen und Begegnungen waren und sind nun mal der Garant für unser intaktes, mit Leben erfülltes Vereinsleben", betonte Moser. Mit Bedauern stellte er fest, dass die jetzige Anzahl der Mitglieder beim derzeitigen Aufnahmestopp durch normale Fluktuation immer mehr sinke. Er appellierte deshalb an die Mitglieder, ein Ehrenamt zu übernehmen, damit wieder Mitglieder aufgenommen werden könnten.

Gegenseitige Toleranz und Anerkennung sowie gegenseitiges Verständnis und Einsicht seien jene Werte, die es weiterhin zu bewahren gelte, damit der Verein nicht nur wachse, sondern auch den bedeutenden Platz in der Amberger Vereinswelt behalte, betonte Moser.
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