An einem Abend mit vier Bands auf einer Bühne
Martin Gruber gibt sich das volle Programm

Der Ernst des Lebens auf der Bühne.

Vier Bands an einem Abend. Auf einer Bühne. Vereint durch einen Mann: Martin Gruber. Der Gitarrist hat mit dem Kulturwerk ins Musikomm geladen, um dort einen ganzen Abend lang beste handgemachte Musik zu präsentieren.

Amberg. (brü) Für Martin Gruber war dies eine Herzensangelegenheit, mit der aber auch viel Vorbereitungsarbeit einherging: "Proben, vorbereiten, organisieren, Ausfälle kompensieren, am Tag vorher schon mit dem Aufbau beginnen, ab 12 Uhr mittags Instrumente aufbauen, Soundchecks von 13.30 bis 16.30 Uhr. Da bist du schon gefordert", blickt er zurück. Aber das alles sollte sich lohnen.

Martin Gruber stand über vier Stunden selbst auf der Bühne, jeweils rund 60 Minuten mit einer der Bands, in denen er in seinem Musikerleben gelandet ist. Zur Eröffnung waren das die Praekers. Diana Laden, Oli Allwardt, Tobi Stöcklmeier und Georg Fruth rockten zur Einstimmung den Saal. Dann kam das Electrified Groove Orchestra an die Reihe: Electro Prog-Rock, treibende Grooves ohne Gesang waren zu hören. Mit Andi Gruber am Keyboard und Axel Stieber mit Gitarre und Bass präsentierte die Gruppe einen ausgefeilten musikalischen Leckerbissen, der in der Region in dieser Art eher selten zu hören ist. Bekannter gitarrenlastiger Mundart-Rock'n'Roll. Dafür ist der Ernst des Lebens in der Region bekannt. Auch im Musikomm zeigten sich Hans Ernst, Jeff Fichtner, Werner Wisgickl und Hubert Stepper in glänzender musikalischer Form, bekamen für ihren Auftritt viel Applaus. Genauso wie Bourbon als abschließende Band des Abends. Die Amberger Urgesteine im Powerrock mit Josef Schatz, Andi Gruber, Adi Wirth und Tom Thoma sorgten für einen rundum gelungenen und rockigen Abschluss des Abends, der nicht nur den Gästen gefallen hat.

Denn auch Martin Gruber zeigte sich zufrieden: "Nach all der Vorbereitung ist der einfachste aber auch schönste Teil bei solchen Konzerten: Musik machen mit den Bands und Freunden, die man über lange Jahre kennt und die einen in die unterschiedlichsten Stilrichtungen begleitet und musikalisch inspiriert haben." Dankbar zeigte er sich auch mit Blick auf die Zuhörer: "Und das mit einem Marathon-Publikum, das tatsächlich bis zum Schluss durchhält. Da ist man schon ein bisschen dankbar, was die Musik einem gibt." Und nach über vier Stunden an der Gitarre vielleicht das Wichtigste: "Und meine Finger tun eigentlich gar nicht so weh."
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