Aufbau einer Integrativen Onkologie am Klinikum
Kampf gegen Krebs

Krebs - die Diagnose ist ein Schock. Neben den körperlichen Belastungen gerät auch das seelische Gleichgewicht oft ins Wanken. "Die Deutsche Krebsgesellschaft hat sich deshalb die Förderung sogenannter komplementärer Behandlungsmethoden aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, Entspannung und Naturheilkunde ganz besonders auf die Fahne geschrieben", wird Prof. Dr. Anton Scharl, Vorstandsmitglied der DKG und Chefarzt der Frauenklinik, in einer Presse-Info zitiert.

Darum setzt laut Scharl das Onkologische Zentrum am Klinikum künftig auf einen ganzheitlichen Behandlungsansatz: "Dabei ergänzen wir die klassische medizinische Krebstherapie um diese komplementären Behandlungsverfahren", erklärt Ärztlicher Direktor Dr. Harald Hollnberger. Unterstützung erhält das Onkologische Zentrum vom Förderverein Frauengesundheit Oberpfalz (FFGO). So half der Verein beispielsweise bei der Entwicklung des Konzepts für die Integrative Onkologie. Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums arbeiten verschiedene Disziplinen daran, die Behandlung weiterzuentwickeln und zu optimieren. Zu dem Team gehören neben Ärzten und Pflegepersonal auch Mitarbeiterinnen des Sozial- und des psychoonkologischen Dienstes, Stomatherapeutinnen und Diätberaterinnen. Alle Experten treffen sich einmal wöchentlich zur Tumor-Konferenz.

Zusätzlich will das Klinikum mit der Integrativen Onkologie ein Angebot präsentieren, bei dem Krebspatienten aktiv werden: Das Spektrum reicht dabei dann von der psychoonkologischen Betreuung über traditionelle chinesische Verfahren bis hin zu Ernährungsberatung und speziellen Sport- und Bewegungstherapien. Zudem gibt es mittlerweile Kunsttherapie- und Kosmetikkurse.
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