Benachbarte Biogasanlage versorgt neues Baugebiet Drillingsfeld II mit Energie
Umweltfreundliche Fernwärme

Bei einem Ortstermin haben sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke, die Geschäftsführung und der Eigentümer der benachbarten Biogasanlage über die Fortschritte des neuen Baugebiets Drillingsfeld II informiert. Bild: exb

Die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet Drillingsfeld II kommen laut einer Pressemitteilung der Stadtwerke Amberg gut voran. Davon überzeugt haben sich bei einem Ortstermin die Mitglieder des Stadtwerke-Aufsichtsrates und die Geschäftsführung.

Thema war dabei auch die Fernwärmeversorgung. Daher war auch Manfred Beck, Eigentümer und Betreiber der benachbarten Biogasanlage, anwesend. "Die Stadtwerke sind in der Energieberatung, -effizienz und bei Erneuerbare Energien seit vielen Jahren erfolgreich und haben eine Reihe von Maßnahmen zum regionalen Klimaschutz umgesetzt," erklärte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Rudolf Maier. "Umso mehr freut es mich, dass nun in Kooperation mit einem Amberger Landwirt diese umweltfreundliche Wärmeversorgung unseres neuen Baugebietes realisiert werden kann."

Zur Wärmeversorgung wird regenerative Wärme aus der Biogasanlage von Manfred Beck eingesetzt. Die Stadtwerke haben dazu einen entsprechenden Wärmeliefer- und Abnahmevertrag abgeschlossen.

Viele VorteileZur Fernwärmeversorgung des neuen Baugebiete wird laut einer Presse-Info eine neue Energiezentrale der Stadtwerke mit einem Spitzenlastkessel - erweiterbar mit einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk (BHKW) - errichtet. In das Fernwärmenetz zur Versorgung der Wohngebäude wird die Abwärme aus dem BHKW der benachbarten Biogasanlage eingespeist. Insbesondere durch die Abwärme der Biogasanlage werden die CO2-Emissionen, im Vergleich zu konventionellen Heizungen, deutlich reduziert. Damit könnten jährlich über 150 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden.

Durch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sind Eigentümer von Neubauten seit 2009 verpflichtet, erneuerbare Energien zu nutzen. Die Vorteile liegen laut der Pressemitteilung auf der Hand: Es bestehe keine Gefahr eines Brands, einer Vergiftung oder Explosion, da keine Brennstoffe im Haus sind. Es fallen zudem keine Kosten für den Kaminkehrer an, da keine Abgasüberprüfungen nötig sind. Außerdem gebe es keine Kosten für eine Zwangslüftung. (exb)
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