10.07.2017 - 09:49 Uhr
Oberpfalz

Bergfest in Amberg: Rotes Kreuz zieht Bilanz Komasäufer auf dem Rückzug

Das Bier floss in Strömen, doch die Gäste genossen es in Maßen: Auf dem Bergfest mussten heuer weniger Komasäufer behandelt werden, als in den Jahren zuvor. Das teilte Wolfgang Potsch, Bereitschaftsleiter des Bayerischen Roten Kreuzes, am Montag in einer Bilanz mit. Dennoch war das BRK stark gefordert.

Viele Einsätze, aber wenige Alkoholleichen. Das Bayerische Rote Kreuz zieht nach dem Bergfest 2017 Bilanz.
von Uli Piehler Kontakt Profil

"Eine heiße Bergfestwoche liegt hinter uns. Nicht nur wegen der hohen Temperaturen, sondern auch wegen den im Vergleich zum Vorjahr hohen Versorgungszahlen", erklärte Potsch. In den neun Bergfest-Tagen hätten insgesamt 31 Besucher im Sanitätszelt von den Einsatzkräften versorgt werden müssen. Bei acht Patienten sei ein Transport mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Amberger Klinikum erforderlich gewesen. Der Notarzt musste dreimal zur Behandlung vor Ort am Berg gerufen werden.

"Dazu kommen natürlich noch die unzähligen Pflaster für die gefürchteten Bergblasen", sagt Potsch. "Die Vielzahl der Notfälle war natürlich den hohen Temperaturen und den daraus resultierenden Kreislaufproblemen geschuldet. Erfreulich war auch dieses Jahr, dass alkoholbedingte Notfälle oder das sogenannte Komasaufen am Berg kaum mehr vorkommen". In der Bergfestwoche haben die eingesetzten Sanitäter insgesamt 547 ehrenamtliche Dienststunden auf dem Mariahilfberg geleistet.

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