Blitzeis: Dauereinsatz in Notaufnahme
138 Patienten an einem Tag

In der Notaufnahme musste zum Ende des Jahres das Personal aus anderen Abteilungen des Klinikums St. Marien aushelfen. Bild: Hartl

Blitzeis sorgte am Ende des Jahres 2016 für Dauereinsatz in der Notaufnahme des Klinikums St. Marien. Diese Bilanz zog ihr Leiter, Marc Bigalke. Spiegelglatte Fahrbahnen und Gehwege bewirkten zahlreiche Stürze und Verkehrsunfälle. Prellungen und Knochenbrüche waren die Folge. "Am Tag vor Heiligabend kamen aufgrund von überfrierender Nässe besonders viele Verletzte zu uns", so der Notfallmediziner in einer Presse-Info.

Um sechs Uhr morgens traf der erste Patient im Klinikum ein. Der Strom an Hilfsbedürftigen riss bis 16 Uhr nicht ab. Am Ende des Tages lautete die Bilanz: 138 Patienten, von denen 100 chirurgisch versorgt werden mussten. Damit sie so schnell es ging behandelt werden konnten, halfen alle Mitarbeiter zusammen: Angestellte aus der Verwaltung unterstützten das Team der Aufnahme. Fahrdienstmitarbeiter wurden für die Notaufnahme abbestellt, um Patienten, die nicht chirurgisch versorgt werden mussten, direkt auf die Station zu bringen. Ein zusätzliches Team an Chirurgen arbeitete Hand in Hand mit den Notärzten, um den Ansturm zu bewältigen. "Da wir in der Regel an einem normalen Arbeitstag zwischen 70 und 75 Patienten versorgen, war dieser Tag auch für uns ein Ausnahmezustand. Deshalb möchte ich mich herzlich für die Geduld unserer Patienten, die hochprofessionelle Arbeit meines Teams und die Unterstützung der anderen Abteilungen des Klinikums bedanken", erklärte Bigalke. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Klinikum St. Marien Amberg ist Anlaufstelle für Notfälle aller Art und zu jeder Zeit. 2016 versorgte das Team rund 27 000 Patienten ambulant und stationär. Mit der Erweiterung der Zentralen Notaufnahme wird sich die Nutzfläche verdoppeln.
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