06.07.2017 - 18:44 Uhr
Oberpfalz

Bundeswehr tritt an zur Wallfahrt auf Ambergs Wahrzeichen 1100 Soldaten erobern Berg

Die Soldatenwallfahrt auf den Mariahilfberg stellte heuer einen neuen Rekord auf: Sie zog rund 1100 Teilnehmer an, die von der Schweppermannkaserne aus über Feld und Flur betend und singend zum Bergfest pilgerten. Dort feierten sie Messe unter freiem Himmel.

Wenn die Wallfahrt auf den Mariahilfberg ruft, lassen sich die Soldaten nicht lange bitten. Rund 1100 Teilnehmer gingen mit im langen Pilgerzug, der von der Schweppermannkaserne über Feld und Flur zu Ambergs Wahrzeichen führte. Auch Zivilbeschäftigte der Bundeswehr, etliche Familienangehörige und und GIs der US-Armee waren dabei. Bild: Stephan Huber
von Thomas Amann Kontakt Profil

Dabei waren die Soldaten aus allen Standorten der Panzerbrigade 12, der US-Armee aus der hiesigen Garnison, teils mit ihren Angehörigen, und etliche Zivilbeschäftigte der Bundeswehr nicht allein. Viele Bürger beteiligten sich an dem Gottesdienst vorm Freialtar und demonstrierten so ihre Solidarität mit dem Militär und seiner katholischen Seelsorge, die die Wallfahrt jedes Jahr veranstaltet. Heuer war neben den Kommandeuren Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann aus Berlin prominentester Vertreter in Amberg. Er griff das Thema Vertrauen auf Gott, aber auch der Menschen untereinander auf. Gerade die Soldaten erlebten oft, wozu mangelndes Vertrauen führen kann. Umso mehr seien sie auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen, die ihnen vertraut, sie vor Gefahren beschützen zu können.

Statt Festpredigt Fress-Predigt

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