Christmas Rumble und Funky X-Mas
Hier Punk, dort Funk

"Church of Confidence" aus Berlin heizten beim Christmas Rumble im Casino-Saal die Stimmung an.

Der Tag vor Heiligabend gehört in Amberg der Musik. Zwei großartige Konzerte der rockigen Art sorgten dafür, dass die Hütte, respektive der Stall, brannte: Christmas Rumble von Special Guest ging im Casino-Saal über die Bühne, Grand Slam hatte seinen Auftritt im Trio-Club.

(brü) Dabei hatte zunächst der Casino-Saal seine Tore ab 20 Uhr eröffnet. Ob es daran lag, dass sich das Publikum dabei entweder noch den letzten Glühwein am Christkindlmarkt schmecken ließ oder bereits beim Einpacken der Geschenke war, wäre reine Spekulation. Fakt war, dass sich bis gut zwei Stunden nach Einlass lediglich eine überschaubare Anzahl von Gästen eingefunden hatte.

Rock, Hip-Hop und Jazz

Dabei hatte das Organisationsteam dafür gesorgt, dass mit "Church of Confidence" eine europaweit bekannte Band den Startschuss lieferte. Gut zwei Stunden rockten die drei aus Berlin-Kreuzberg die Bühne, heizten ein, für das, was folgen sollte. Im Trio-Club war Grand Slam vorbereitet für den Auftritt. Hier musste man sich den Weg vor die Bühne etwas freikämpfen, obwohl die Band noch nicht einmal oben stand.

Direkt davor angekommen, legten diese auch gleich los. Funky X-Mas 2016 war als Programm ausgegeben. Und für alle, die dabei waren, hatte Grand Slam wieder ein gut dreistündiges Programm dabei. Einen gekonnten Mix aus Rock, Hip-Hop und Jazz, der an gute alte Zeiten des in den Räumlichkeiten beheimaten Rock Domizils erinnerte.

Gegen 23 Uhr war auch der Casino-Saal gut besucht, 300 Fans des Punkrocks waren bereits vor Ort. Und dabei in bester Pogo-Stimmung. Vor der Bühne ging es ab, Special Gue$t standen darauf. Und zelebrierten ihre Show sondersgleichen. Nahmen das Publikum mit auf einen gut dreistündigen Trip, geführt von Schlagzeug, Bass, Drums und Gesang, im Drei-Akkorde-Mix. Punkrock vom Feinsten, wie man es halt von den Gue$ts kennt.

200 Meter Luftlinie

Und mitten drin Horst Enderer. Chef der Firma, der für beide Parallelkonzerte für Ton- und Lichttechnik verantwortlich zeichnete "Für uns ist das kein Thema, beide Konzerte nebeneinander laufen zu lassen. Die Frage war nur, wer von meinen Licht- und Tontechnikern wohin geht. Denn bei so zwei grandiosen Auftritten will eigentlich jeder dabei sein, hier im Casino-Saal oder auch dort im Trio-Club." Wobei es für Horst Ederer keine Konkurrenzveranstaltungen sind, zwei Liveshows, 200 Meter Luftlinie entfernt. "Eins ist Punk und eins ist Funk."

Und dies spreche jeweils ein anderes Publikum an, wobei beide Seiten entgegengesetzt, aber doch gemeinsam das Christkind aus dem Schlaf weckten und den Weihnachtsmann akustisch von seinem Schlitten gefegt haben dürften.
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