Ehrenamtliche verteilen über 400 Geschenke bei der Weihnachtsausgabe
Bescherung bei der Tafel

Die Siemens-Mitarbeiter packten auch bei der Ausgabe mit an: Andreas Riß (links) und Daniel Sertl verteilten die insgesamt 189 Pakete der Firma an die Familien. Bild: Hartl

Vor dem Gebäude der Tafel in der Sulzbacher Straße hat sich eine lange Schlange gebildet. Die Familien warten, bis sie an der Reihe sind. Vor allem die Kinder sind aufgeregt. Der Grund ist die Weihnachtsausgabe. Vier Tage vor dem Heiligen Abend gibt es bei der Amberger Tafel bereits Geschenke.

Drinnen herrscht geschäftiges Treiben. Die 15 Ehrenamtlichen haben alle Hände voll zu tun. Sie verteilen Geschenke und andere Waren. "Insgesamt sind bei uns 828 Haushalte registriert. Darin leben ungefähr 750 Kinder", sagt Vorsitzender Bernhard Saurenbach. Damit diese Kinder zu Weihnachten nicht leer ausgehen, beteiligen sich verschiedene Firmen mit Wunschbaumaktionen.

Die Firma Siemens hängt an einen Weihnachtsbaum Karten, auf denen Wünsche der Kinder im Wert von jeweils etwa 25 Euro stehen. Die Beschäftigten suchen sich eine Karte vom Baum aus, kaufen und verpacken das Geschenk. Die Wunschkarte mit der Kundennummer der Familie kommt außen drauf. Dann kann es beim Verteilen keine Missverständnisse geben. 189 Päckchen brachten die Siemens-Mitarbeiter Daniel Sertl und Andreas Riß mit, die in diesem Jahr bei der Ausgabe helfen. Auch das Warenhaus Real übergab 42 Geschenke einer Wunschbaum-Aktion.

Von der Gewerbebau erreichten 17 Pakete die Tafel, und das Max-Reger-Gymnasium spendete 13 Päckchen. Die Schülerinnen der Johanna-Decker-Schulen verpackten ungefähr 150 Päckchen. Religionslehrerin Birgit Aschendorf half beim Verteilen.

"Auf den Päckchen steht dann zum Beispiel 'Mädchen, 5 bis 7 Jahre'. So wissen wir, wem wir das Geschenk geben können", sagt Aschendorf. Für Erwachsene und Senioren spendete Unternehmer Klaus Conrad aus Hirschau 450 Gläser Honig und Privatpersonen gaben Kaffee. Vorsitzender Bernhard Saurenbach freute sich am Dienstagnachmittag über den großen Andrang. "Bis 17.30 Uhr kommen mindestens 400 Haushalte. Vorne ist alles voll. Man kann kaum mehr durchgehen."
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