Ehrungen von Arbeitsjubilaren
In Summe 180 Jahre Lebenshilfe

Ehrungen standen zum Jahresabschluss bei der Lebenshilfe auf der Tagesordnung (von links): Susi Fitz-Streit (25 Jahre Betriebszugehörigkeit), Isabel Wernekke (Pädagogische Leitung des Heilpädagogischen Zentrums), Monika Bechtl (25), Eduard Freisinger (Vorsitzender der Lebenshilfe), Jasmin Zimmermann (25), Susanne Bankhead (25), Edeltraud Bujnoch (40), Angelika Kaltenbrunner (40) und Katrin Panek (Geschäftsführerin). Bild: hfz

Eduard Freisinger, Vorsitzender der Lebenshilfe, machte aus seinen Gedanken kein Geheimnis: "Ich kann es kaum glauben, dass einige von Ihnen schon 40 Jahre bei uns sind." Zur Feierstunde waren sechs Mitarbeiterinnen eingeladen worden.

Amberg. (tk) Für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden die Erzieherinnen Edeltraud Bujnoch und Angelika Kaltenbrunner geehrt. Bujnoch war bereits 1976 als Berufspraktikantin in das Heilpädagogische Zentrum gekommen. "Ich wusste vorher ja gar nicht, was auf mich zukommt", schmunzelte sie bei der Feierstunde.

Nachdem sie eine Ganztagsstelle angetreten hatte, betreute sie manche Schüler durchgängig von der ersten bis zur letzten Klasse. 25 Jahre lang war die Jubilarin in der Mittel- und Hauptschulstufe tätig, zudem 15 in der Grundschulstufe. Auch der Werdegang von Angelika Kaltenbrunner begann 1976 als Praktikantin. "Damals wurde ich erstmal in das kalte Wasser geworfen. Ohne Vorbereitung auf die Aufgabe und ohne Anleitung bekam ich eine Gruppe zugeteilt", erzählte sie. Beschäftigt war Kaltenbrunner in der Tagesstätte der Rupert-Egenberger-Schule sowie in der Frühförderstelle Amberg, wo sie bis heute eingesetzt ist.

Neben den Geehrten für 40 Jahre wurden auch Monika Bechtl, Susanne Bankhead, Jasmin Zimmermann und Susi Fitz-Streit ausgezeichnet. Sie sind jeweils 25 Jahre bei der Lebenshilfe. Monika Bechtl, ebenfalls Erzieherin, begann ihren Werdegang bei der Lebenshilfe mit ein paar Zwischenstationen 1991 in der Werkstufe. Auch in der Schwerst-Mehrfach-Behindertengruppe war sie zwei Jahre lang tätig. Seit 1998 ist sie zudem Betriebsrätin, seit neun Jahren als stellvertretende Vorsitzende.

Viel für Kinder da

Betriebsrats-Chefin Susanne Bankhead kam 1991 als Krankengymnastin in die Einrichtung. Zu ihrem Aufgabengebiet zählen die krankengymnastische Förderung von schwerst-mehrfach-behinderten Kindern und Jugendlichen sowie zum Beispiel die Anleitung des Personals zur Lagerung und Versorgung der Schüler. Seit vielen Jahren übernimmt Bankhead laut einer Pressemitteilung auch die Förderung von Vorschulkindern im Wasser - im Zuge eines interdisziplinären Projekts.

Jasmin Zimmermann ist laut einer Pressemitteilung der Lebenshilfe auch als "gute Seele des Hauses" bekannt und seit 1991 angestellt. Seit ihrer Ausbildung als Bürogehilfin arbeitet sie im Pfortendienst. "Wenn jemand im Haus einen ersten Ansprechpartner sucht, wendet er sich an Frau Zimmermann", erzählte Geschäftsführerin Katrin Panek. Gewürdigt wurde auch das Engagement von Susi Fitz-Streit. "Seit 1991 ist sie als Erzieherin im Einsatz und hat sich in allen Bereichen stets engagiert und für das Wohl der Kinder und Jugendlichen eingesetzt", lobte Thomas Teichmann, Leiter der heilpädagogischen Tagesstätte.

Vielseitig einsetzbar

Begonnen hatte der Werdegang der Jubilarin in der Schulvorbereitenden Einrichtung. Mit einem kurzen Stopp im Schwerstbehindertenbereich ist sie seitdem in der Berufsschulstufe tätig. Susi Fitz-Streit hatte fast zehn Jahre das Amt der Stufenkoordinatorin in der Berufsschulstufe inne.
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