02.03.2018 - 20:00 Uhr

Empfehlung: Versicherungsschutz überprüfen Unwetter belasten Hausbesitzer

Der Teufel steckt oft im Kleingedruckten. Um im üblich Vertrags-Wirrwarr den Überblick zu behalten, stehen den Mitgliedern von Haus und Grund drei Berater zur Verfügung. Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins zog vor diesem Hintergrund der Rechtsanwalt und Vorsitzende des Vereins, Michael Schüll, Bilanz .

Setzen sich weiterhin für die Belange ihrer Mitglieder ein (von links): Beisitzer Klaus-Jörg Hartmann, Vorsitzender Michael Schüll, Kassier Angelika Biehler, stellvertretende Vorsitzende Renate Birner und Protokollführer Richard Markl. Bild: dwi
von Dagmar WilliamsonProfil

Haus und Grund, leitete er seinen Bereicht ein, sei die größte Interessengemeinschaft von Immobilieneigentümern in Deutschland. Knapp 900 000 Mitglieder zähle sie. In Amberg seien es immerhin 826 Hauseigentümer, die in unregelmäßigen Abständen die Hilfe des Vereins in Anspruch und sich über ihre Rechte und Pflichten informieren würden. 60 Mitglieder hätten im vergangenen Jahr zu einer kostenfreien und unverbindlichen Beratung in seiner Kanzlei vorgesprochen, berichtete Schüll.

Seine Bitte in diesem Zusammenhang an die Mitglieder: "Ohne die nötigen Unterlagen kann ich Ihnen keine verlässliche Auskunft geben." Kosten, betonte der Vorsitzende, entstünden erst, wenn der Berater im Namen des Mitglieds aktiv agieren soll. Im Jahresbeitrag von 35 Euro seien zwei unentgeltliche Konsultationen enthalten. Laut Kassenbericht arbeitet der Verein kostendeckend.

Marketing und Werbung seien allerdings "nicht das größte Steckenpferd" der Interessengemeinschaft. So bemängelte Schüll die schlechte Resonanz des ersten Tags der offenen Tür im vergangenen Jahr. Deshalb hofft er, dass beim zweiten Versuch am Samstag, 23. Juni, mehr Leute in die Geschäftsstelle kommen. Schüll fürchtet außerdem den demografischen Wandel und bat die Mitglieder um mehr Mundpropaganda.

Ernsthafte Sorgen sollten sich die Hausbesitzer wegen immer häufigerer Tornados machen, betonte Erich Sedlmeyr aus der Sicht der Hausbesitzer-Versicherung. Er referierte über spürbar unberechenbarere Wetterereignisse und welche Schäden gedeckt seien. Denn durch Nachfragen bei Wetterämtern würden Versicherungen feststellen, ob tatsächlich unmittelbare Sturm- oder Folgeschäden geltend gemacht werden, die oftmals nicht abgedeckt seien.

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