30.06.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Erasmus-Gymnasium Amberg verabschiedet Spitzenabiturienten Traumnote 1,0 im Doppelpack

Zum letzten Mal betraten die jungen Erwachsenen am Freitag das Erasmus-Gymnasium offiziell als Schüler. Aber wie Jürgen Koch stellvertretend für die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden in seiner Rede anmerkte: "Wir lernen ein Leben lang, das werden Sie bald erkennen." Erleichtert, das Abitur geschafft zu haben, störte das die wenigsten Schulabgänger. Im Gegenteil: Die Zukunftspläne haben alle schon geschmiedet.

Das sind die besten Abiturienten am EG mit (hinten von links) Jakob Lauerer (1,0), Matthias Lomitzki (1,0), Jannis Fischer (1,5) sowie (vorn von links) David Preitschaft (1,4), Isabell Lutter (1,3) und Sarah Schmidt (1,5). Bild: dwi
von Dagmar WilliamsonProfil

Jakob Lauerer und Matthias Lomitzki warten zum Beispiel auf die Ergebnisse der Max-Weber-Prüfung, an der sie teilnahmen. Dieses Programm richtet sich an Hochbegabte und gehört zum Elite-Netzwerk Bayerns. Außerdem hat Jakob - vorausgesetzt, er hat bestanden - die Aussicht auf die Teilnahme an der Maximilianeums-Prüfung. Um zugelassen zu werden, muss man während der gesamten Oberstufe einen Schnitt von 1,0 erreicht haben. "Das kommt selten vor. Da dürfen sich andere nicht daran messen", meinte Oberstufenkoordinator Andreas Wenkmann. Einen Tipp hatten die zwei nicht, außer strukturiert zu lernen. Sie wollen Medizin studieren.

David Preitschaft entschied sich für Chemie. Sarah Schmidt verlässt Deutschland für ein freiwilliges soziales Jahr in Chile. Isabell Luttner möchte BWL studieren. "Wobei mich auch Psychologie interessiert." Für International Business in Nürnberg interessiert sich Jannis Fischer.

Daniel Geiger und Isabell Lutter erzählten bei der Feier von den Anfängen der Zeit am EG bis zur letzten gemeinsamen Fahrt in die Toskana und verrieten scherzhaft das Spicker-Versteck am WC. Helmut Weigl vom Elternbeirat erklärte den Wandel der Zeit "von Halbpension zum selbstbestimmten Leben" und riet den Absolventen: "Stellen Sie sich dem Wandel." Schulleiter Karl Bösl gab ihnen einen weiteren Denkanstoß: "Sie haben hier etwa 10 000 Stunden Bildung erhalten. Sie sind die Zukunft."

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