27.11.2017 - 14:46 Uhr
Oberpfalz

Ermittlungen nach dem Tierschutzgesetz Hundehasser präpariert Wurst mit Rasierklinge

Das dürfte das Werk eines Hundehassers sein: Am Sonntagnachmittag fand eine Ambergerin (25) auf dem Radweg zwischen der Köferinger Straße und der Verlängerung der Kennedystraße eine Scheibe Wurst, die mit einer Rasierklinge präpariert war.

So sah die Salamischeibe mit dem reingesteckten Stück Rasierklinge aus, das am Sonntagnachmittag beinahe ein Hund gefressen hätte. Bild: Polizei
von Markus Müller Kontakt Profil

Die Hundehalterin führte dort ihre beiden Hunden Gassi und stieß auf die dickere Scheibe Salamiwurst, in die ein Stück einer Rasierklinge eingedrückt war. Einer der Hunde wollte die Wurst fressen, was die 25-Jährige aber im letzten Moment verhindern konnte. Aufgrund der Machart geht die Amberger Polizei davon aus, "dass sich ein Hund beim Fressen massive innere Verletzungen zugezogen hätte". Sie hat Ermittlungen wegen eines versuchten Vergehens gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. "Aufgrund der Erfahrungswerte ist mit weiteren präparierten Ködern zu rechnen und es wird zur besonderen Vorsicht beim Gassigehen im Stadtgebiet aufgerufen", warnt die Polizei.

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