Europäischer Blitzmarathon am 18. April
"Intensive Geschwindigkeitskontrollen"

(Foto: exb)

München. Auf Bayerns Straßen sind im vergangenen Jahr 608 Menschen ums Leben gekommen. Eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle war Raserei, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in München mitteilte. 

Um die Zahl der Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren, setzt das Ministerium unter anderem auf "intensive Geschwindigkeitskontrollen". Am 18. April will sich der Freistaat beispielsweise am Europäischen Blitzmarathon beteiligen. Weil rund jeder fünfte getötete Verkehrsteilnehmer in Bayern Motorradfahrer war, soll hier ein weiterer Schwerpunkt liegen: Gezielte Kontrollaktionen und verschiedene Veranstaltungen sollen heuer auf die Gefahren des Motorradfahrens aufmerksam machen.

Ein strengeres Tempolimit vor allem auf Landstraßen, wo sich 2017 die meisten tödlichen Verkehrsunfälle ereigneten, oder höhere Geldstrafen seien nicht geplant, sagte Herrmann.
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Tobias Punzmann aus Neustadt an der Waldnaab | 12.04.2018 | 21:13  
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