Fast 1000 Quadratmeter brannten nieder
Mähdrescher fängt Feuer

Vor Wald- und Feldbränden wird seit Tagen gewarnt. Die anhaltende Sommerhitze hat zu so starker Trockenheit geführt, dass ein Funke genügt, um ganze Flächen in Flammen aufgehen zu lassen, lautet die weit verbreitete Gefahrenmeldung. Doch am Donnerstag gegen 14.50 Uhr war es nicht die Glut der Sonne, die für ein größeres Feuer auf offenem Feld am Ortsende von Ammersricht sorgte.

Ammersricht. Vielmehr war es ein Mähdrescher, der hier in Brand geriet und dadurch das Stroh und Getreide ringsum ansteckte. Fast 1000 Quadratmeter brannten nach Einschätzung von Stadtbrandinspektor Philipp Seegerer nieder. Und zwar direkt an der verlängerten Hirschauer Straße, die derzeit als Umgehung für das gesperrte Stück von der Bayreuther- bis zur Staatsstraße 2238 genutzt wird. Durch das Feuer und die folgenden Aufräumarbeiten wurde die Umleitung kurzzeitig gesperrt. Die Flammen am Feld und am Mähdrescher waren in weniger als zehn Minuten gelöscht. Das war vor allem dem Umstand zu verdanken, dass die Wache der Ammersrichter Feuerwehr nur wenige Hundert Meter entfernt liegt. Die Wehrmänner waren in Windeseile vor Ort und machten, unterstützt von zwei weiteren Fahrzeugen der Amberger FFW, dem Spuk schnell den Garaus. Der 41-jährige Fahrer des Mähdreschers konnte sich selbst in Sicherheit bringen und blieb laut Polizei unverletzt. Er war nach Auskunft der Beamten mit Arbeiten auf dem Feld beschäftigt, als das große Fahrzeug plötzlich im unteren Bereich zu rauchen begann. Vermutlich sei im Motorraum ein Brand entstanden, dessen Flammen sich nach unten aufs strohtrockene Getreide übertrug. Obwohl die FFW auch den stark qualmenden Mähdrescher rasch löschte, dürfte er Totalschaden erlitten haben. Bild: Amann
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