01.06.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Feuerwehr probt im Klinikum St. Marien den Ernstfall Helikopter stürzt ab

Ein Hubschrauber stürzt auf das Landedeck des Klinikums und fängt Feuer. Brennende Teile fallen vom Dach. Zwei Arbeiter werden dabei verletzt und von den Trümmern eingeklemmt. Das war das Szenario einer großen Übung.

Die Feuerwehr trifft alle Vorbereitungen für die Löscharbeiten. Bild: Singer
von Externer BeitragProfil

Die Feuerwehr rückte dafür mit 60 Mann, einem erweiterten Lösch- und einem Rüstzug an. "Das war bei dem Szenario nötig, weil bei einem Hubschrauberlande-Notfall auch Treibstoff brennen könnte", wird Marc Bigalke, Ärztlicher Leiter der Notaufnahme am Klinikum und Mitglied der koordinierenden Einsatzleitung, in einer Pressemitteilung zitiert. "In einem solchen Fall muss Schaum als Löschmittel verwendet werden, weil Wasser den brennenden Treibstoff weiter verteilen könnte."

Auf den Prüfstand kamen dabei die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und den Landeplatzhelfern, das Einbinden der Löschanlage in die Arbeit der Feuerwehr und die Zugänglichkeit zum Landeplatz. Das Fazit: "Es lief gut", freute sich Marc Bigalke. Derartige Übungen seien extrem wichtig. Nur wenn der Ernstfall geprobt wird, könne man sehen, wo eventuell noch Kleinigkeiten in den Abläufen oder bei der Zusammenarbeit nachjustiert werden müssen.

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