13.04.2018 - 15:02 Uhr
Oberpfalz

Förderverein zieht zufrieden Bilanz Flika betreut in einem Jahr 3313 Kinder

Positive Bilanz auf der Hauptversammlung: Ohne die vielen Spenden könnte der Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien (Flika) seine zahlreichen Projekte kaum umsetzen. Auch Bürgermeister Preuß hilft mit einer Finanzspritze.

Das Spielzimmer mit fachlicher Betreuung im Amberger Klinikum ist an 365 Tagen im Jahr für Besucherkinder geöffnet. Neue Möbel schafft Flika aus Spendengeldern an. Der Zuspruch freut Flika-Vorsitzende Margit Meier (rechts) und Kinderbetreuerin Elke Zimmermann (links). Bild: Uschald
von Autor USCProfil

Amberg. (usc) Gerade Mütter von Frühchen brauchen Unterstützung. Aber auch allgemein sind Kinder und Eltern im Klinikalltag oft verunsichert. Hier setzt Flika an und bietet Hilfe. Sei es durch die Sozialmedizinische Nachsorge für Frühgeborene und Risikokinder, durch FLIDiabs (ein Gruppentreff für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ1), oder Abwechslung für Besucherkinder durch ein modernes Spielzimmer.

Um dieses mit neuem Mobiliar auszustatten, fielen rund 4500 Euro an, erläutert Vorsitzende Margit Meier in ihrem Jahresbericht. Die Unterstützung zweier Familien mit schwerkranken Kindern, Flaschenwärmer für die Kinder-Intensivstation und weitere Ausgaben führten zu circa 48 000 Euro Projektkosten im Jahr 2017. Doch gerade auf das als Aushängeschild des Vereins geltende Kinder-Besucherzimmer ist Meier besonders stolz. Dort betreuten die von Flika bezahlten Tagesmütter an 365 Tagen insgesamt 3313 Kinder und verursachten somit Personalausgaben von insgesamt 42 968 Euro.

Auch ansonsten war der 155 Mitglieder umfassende Verein im vergangenen Jahr wieder stark gefordert. Ein Kickerturnier brachte 1000 Euro, der Weihnachtsmarkt rund 1300. Beim "Hammer Run" am Monte Kaolino spendeten die überwiegend amerikanischen Organisatoren und Teilnehmer 2000 Euro an Flika. Und durch das 24-Stunden-Schwimmen inklusive einer Spende der Hypo-Vereinsbank kam ein Betrag von 6500 Euro zusammen.

Über die vielen kleinen und großen Spenden zeigte sich Meier sehr dankbar. "Nur so können wird die Vereinsprojekte fortführen und mit Investitionen kranke Kinder und deren Familien unterstützen." Zu den Vereinsprojekten zählt auch die Sozialmedizinische Nachsorge, in der nach Angaben von Lisa Wendl-Reis und Dr. Alexander Schnelke 32 Familien in insgesamt 280 Stunden betreut wurden. Hinzu kommt seit 2015 der Gruppentreff für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 und deren Familien (FLIDiabs). Zudem gründete Flika gemeinsam mit dem Hospizverein die Trauergruppe für Kinder und ist Trägerverein für die sogenannte Harl.e.kin-Nachsorge für Mütter von Frühgeborenen und Risikokindern. Allein 2017 wurden hier von den insgesamt 35 Kindern 24 neu aufgenommen, über die Hälfte davon sind laut Meier Frühchen.

Auch der Blick in die Zukunft zeigt, dass es den Mitgliedern nicht langweilig werden dürfte. So beteiligt sich Flika heuer unter anderem am Altstadtfest, an der Running Night, am AOK-Kindergesundheitstag und am Weihnachtsmarkt des Klinikums. Das Engagement von Flika honorierte auch Mitglied und Bürgermeister Martin Preuß, der eine kleine Finanzspritze aus dem Verfügungsfonds des Oberbürgermeisters zusagte.

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