16.05.2018 - 17:24 Uhr
Oberpfalz

Fortschritte auf der Baustelle Parkhaus Marienstraße Jetzt geht es ans Fundament

Tiefe Löcher sind auf der Baustelle an der Marienstraße zu sehen, wo in den kommenden Monaten ein neues Parkhaus entstehen soll. Die Firma Goldbeck schafft Platz für das Fundament. Mit den Fortschritten sind die Verantwortlichen zufrieden.

Tiefe Löcher: Die Firma Goldbeck hat sie auf dem Gelände der ehemaligen Emailfabrik Baumann für das Fundament des Parkhauses gegraben. Bilder: wsb (2)
von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

Es habe keine bösen Überraschungen beim Erdaushub gegeben, sagt Tim Schmidt, Projektmanager der Firma Goldbeck. "Wir wussten ja, was auf uns zukommt und kannten den Baugrund, wo früher die Emailfabrik Baumann stand." Ende April machte das Unternehmen das Gelände zunächst frei und entfernte Laternen, Hecken und die Asphaltdecke. Gleich danach ging es mit den Arbeiten an dem neuen Parkhaus los. Konkret heißt das derzeit: Erdarbeiten, um tiefe Löcher für das Fundament auszuheben.

In die Höhe geht es erst im Juli, wenn die Arbeiten am Rohbau beginnen, erklärt Projektleiter Daniel Drmac. Dann werden die Stahlstützen montiert. Später kommen dann noch die Betondeckenplatten hinzu. "Das wird relativ schnell gehen", sagt Drmac. Bis 2019 soll das Ensemble fertiggestellt sein. Das insgesamt fünfstöckige Parkhaus auf neun Ebenen wird im Übrigen nicht Ebene für Ebene gebaut, sondern es entstehen nacheinander die einzelnen Türme. Zuerst ist der Teil mit den Treppenhäusern dran. Während dieser Zeit könnte es kleinere Beeinträchtigungen für die Anwohner geben, sagt Drmac. "Wenn es voll beginnt, kommen zwei bis drei Lastwagen am Tag in der Emailfabrikstraße beziehungsweise Regensburger Straße. Beim Abbiegen könnte es einen leichten Rückstau geben."

Ansonsten seien die Reaktionen auf das neue Parkhaus beim künftigen Betreiber positiv ausgefallen: "Wir hatten Leute am Telefon, die uns gesagt haben, sie freuen sich auf freie Stellplätze. Und: Schön, dass es nun endlich losgeht."

Schmidt glaubt, dass die positive Haltung der Amberger auch daher kommt, dass seine Firma und die Stadt die Bewohner auch früh mitgenommen hätten, als es um die Gestaltung der Fassade ging. Mit der Entscheidung, ein Motiv des Architekturmalers Pablo de la Riestra auf die Lisenenfront zu bringen, kann der Goldbeck-Projektmanager gut leben: "Das ist ein besonderes Erkennungsbild und hat ein tolles Echo in unserem Haus, bei den Bürgern und in der Stadt ausgelöst. Auch das Planungsteam, das sich mit der Fassadengestaltung befasst, ist begeistert."

Es sei das erste Mal gewesen, dass Goldbeck mit einer Stadt einen Gestaltungswettbewerb initiiert hatte. "Eine gelungene Premiere."

Parkgebühren

Die betreibende Firma Goldbeck unterscheidet bei den Gebühren in Kurz- und Dauerparker. "Bei den Kurzparkern werden wir für das Parkhaus die Kosten so beibehalten wie sie jetzt auf der Freifläche auch sind", erklärt Tim Schmidt. Die erste Stunde kostet demnach einen Euro, jede weitere 60 Cent. Für fünf Euro kann man sein Auto 24 Stunden abstellen.

Wer Interesse an einem Dauerparkplatz hat, für den richtet Goldbeck in diesen Tagen eine Plattform im Internet (www.goldbeck-parking.de) ein. "Ab Ende Mai können sich Fahrer dort voranmelden", sagt Schmidt. "Goldbeck schreibt dann die Nutzer an, dass am Tag X die Plattform zur Buchung eines Dauerparkplatzes freigeschalten ist." So lasse sich leicht herausfinden, wie groß das Kontingent zum Start sein müsse.

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