Frieda Ackermann ist drittälteste Ambergerin
Anstoßen auf den 102. Geburtstag

Oberbürgermeister Michael Cerny verlas ein Glückwunsch-Schreiben, mit dem Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer der 102-jährigen Frieda Ackermann zum Geburtstag gratulierte. Rechts im Bild: Frieda Ackermanns Enkelin Monika. Bild: Steinbacher

Es gibt Geschichten, die wirklich nur das Leben schreiben kann. Die von Frieda Ackermann und Monika Ackermann ist so eine. Als Frieda Ackermann ihren 95. Geburtstag feierte, las Monika Ackermann dies in der Zeitung - es war ihre Oma, zu der sie seit vielen Jahren keinerlei Kontakt mehr hatte. Sie beschloss, die betagte Dame zu besuchen.

Seitdem haben Großmutter und Enkelin ein sehr enges, inniges Verhältnis. Gestern feierte Frieda Ackermann wieder ihren Geburtstag. Mit ihren 102 Jahren ist die Frau, die seit 1. März 2012 im Bürgerspital lebt, die drittälteste Ambergerin, wie Oberbürgermeister Michael Cerny erklärte. Er gratulierte persönlich, verlas aber auch ein Glückwunschschreiben von Ministerpräsident Horst Seehofer. Frieda Ackermann wurde in Breslau geboren. Und deshalb pflegt sie stets zu sagen, dass sie ein Großstadt-Mädel sei. Während des Zweiten Weltkrieges kam sie nach Amberg, arbeitete als Krankenschwester in Lindenlohe, hauptsächlich im Nachtdienst. Ihr einziger Sohn, aus dessen Ehe Enkelin Monika hervorging, lebte in Nürnberg und starb im Alter von 62 Jahren.

Frieda Ackermann hat vor sieben Jahren nicht nur ihre Enkelin wiedergefunden, sondern auch gleich Urenkel hinzugewonnen: Sebastian, Tobias und Benjamin. Außerdem ist sie dreifache Ururgroßmutter von Lorraine (9), Luca (4) und David (1). Zur kleinen Geburtstagsfeier im Bürgerspital gesellten sich auch Heimleiterin Renate Rauch, Klaus Lohner, der Lebensgefährte von Enkelin Monika, dessen Sohn Matthias und Monika Ackermanns beste Freundin Karoline Ries hinzu. Klaus Lohners Vierbeiner Kira war ebenfalls mit von der Partie.
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