02.03.2018 - 21:41 Uhr

Großaufgebot von Rettungskräften an der Kräuterwiese [2. Aktualisierung] Suche nach Kind in der Vils eingestellt

Alarm für die Rettungskräfte am Freitagabend in Amberg: Polizei, Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz, Wasserwacht und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft rückten gegen 20.30 Uhr zur Kräuterwiese aus, um in der Vils nach einem Kind zu suchen. Gegen 23 Uhr stellten die Einsatzkräfte die Suche ein.
 

von Uli Piehler Kontakt Profil

Ein Mann war kurz vorher auf der Polizeiwache erschienen und hatte gemeldet, er habe ein schreiendes Kind am Flussufer in der Nähe der Pfalzgrafenbrücke gesehen. Das Mädchen oder der Bub sei mit einer Taschenlampe auf der Wiese zwischen Vils und Bayreuther Straße (Stadler) umhergelaufen und habe verängstigt nach seinem Vater gerufen. Als sich der Mann genähert habe, sei das Schreien verstummt und auch das Licht der Lampe nicht mehr zu sehen gewesen. Laut Polizei schätzte der Zeuge das Alter des Kindes auf etwa sieben Jahre.

Tauchroboter im Einsatz

Unmittelbar darauf lief eine groß angelegte Suchaktion an. „Wir lassen nichts unversucht“, sagte ein Polizist vor Ort. Beamte gingen die Straßen entlang der Vils ab und befragten Anwohner, ob sie ein Kind vermissen oder irgendetwas beobachtet hätten. "Bei uns ist auch keine Meldung eingegangen, dass ein Kind abgängig sei", erklärte der Beamte. Der Fluss wurde zwischen der Obersdorfer Brücke und dem Wehr bei der Drahthammer-Kreuzung systematisch abgesucht. Beim Wehr setzte die Wasserwacht einen Tauchroboter ein. 

Hubschrauber dreht ab

Ein mit Wärmebildkamera ausgestatteter Hubschrauber nahm die Vils von oben unter die Lupe. "Bis jetzt sind alle Maßnahmen negativ verlaufen", erklärte ein Polizeisprecher gegen 22.30 Uhr. Das blieb dann auch so. Um 23 Uhr stellten die Einsatzkräfte die Suche ein. Der Helikopter war bereits eineinhalb Stunden vorher wieder abgedreht. Im Einsatz waren Verbände der Wasserwacht aus Amberg, Auerbach, Vilseck, Sulzbach-Rosenberg, Hahnbach, Hirschau, Kümmersbruck, die DLRG Amberg, die Feuerwehr Amberg, das BRK mit mehreren Rettungswagen und die Polizei. Auch der Leiter der Polizeiinspektion Amberg, Robert Hausmann, war an den Einsatzort geeilt.

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