27.03.2018 - 11:00 Uhr

Hauptversammlung der Ammersrichter Feuerwehr Durchschnittsalter von 35,7 Jahren

Die Ammersrichter Feuerwehr kann relativ beruhigt in die Zukunft blicken: Nachwuchssorgen sind hier ein Fremdwort. Die 58 Aktiven sind im Durchschnitt 35,7 Jahre alt.

Die Beförderten der Feuerwehr Ammersricht (von links) mit Stadtbrandrat Bernhard Strobl, Vorsitzendem Wolfgang Nagler, Peter Netta, Markus Wetter, Daniel Scharl, Thorsten Höcht, Torsten Windsich, Kommandant Christian Schafbauer und dessen Stellvertreter Christian Karl. Bild: exb
von Autor TNEProfil

Bei der Jahreshauptversammlung der Ammersrichter Feuerwehr sprach Vorsitzender Wolfgang Nagler von 241 Mitgliedern. Laut Kommandant Christian Schafbauer gibt es 58 Aktive. Zudem verrichten zwei Frauen den Dienst. Damit verfüge Ammersricht nach der Feuerwehr Amberg (94 Aktive) über die zweitgrößte Truppe im Stadtgebiet. Der Altersdurchschnitt betrage derzeit 35,7. Somit sei man auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

Zu 66 Einsätzen wurden die Ammersrichter 2017 gerufen. Dabei waren 33 Brandeinsätze und 33 technische Hilfeleistungen abzuarbeiten. Zudem gab es sieben Sicherheitswachen. Schafbauer: "Wir haben wieder bewiesen, dass unsere Wehr zu jeder Tages- und Nachtzeit schlagkräftig zur Stelle ist." Die größten Einsätze waren ein Kaminbrand am Langangerweg im Februar, ein brennender Mähdrescher (Juli) und das Großfeuer in Godlricht im August. Im November mussten zudem zwei Brände in einem Industriebetrieb in der Sulzbacher Straße und in der Müllumladestation bekämpft werden. In den kommenden Wochen werde die längst überfällige Auslieferung des neuen LF 10 zudem erwartet. Wolfgang Nagler ging auch auf die Aktivitäten ein. Er listete Preisschafkopf, Weinfest, Feuerwehrfest, Volkstrauertag und die 120-Jahr-Feier auf. Zudem sei damit begonnen worden, die Küche im Feuerwehrhaus zu vergrößern und komplett zu erneuern.

Torsten Höcht und Dominik Schanderl wurden zu Hauptfeuerwehrmännern sowie Tobias Stubenvoll und Torsten Windisch zu Löschmeistern befördert. Nico Harrer, Ludwig Herdegen, Nicole Jacobi, Peter Netta, Nicole Niewierra, Daniel Scharl, Markus Wetter und Nicolas Wiesnet dürfen sich Feuerwehrmänner beziehungsweise -frauen nennen. Peter Ballach wurde zudem zum Maschinisten-Ausbilder und Maximilian Nagler zum stellvertretenden Jugendwart der Wehr bestellt.

Laut Jugendwart Bastian Prechtl gibt es derzeit 23 Jugendliche. Damit hätten die Ammersrichter die mit Abstand größte Jugendmannschaft im Stadtgebiet. Fünf Jugendliche wurden 2017 in den aktiven Dienst übernommen. Zu den Aktivitäten zählten Hüttenfahrt, Zeltlager, Einsatz-und 24-Stunden-Übung abgehalten. Heuer werde die Partnerfeuerwehr im schleswig-holsteinischen Preetz besucht, sagte Prechtl.

"Wer die Jugend hat, der hat die Zukunft", sagte Bürgermeister Martin Preuß. Dass die Ammersrichter Wehr besonders gut aufgestellt ist, zeige sich bei der aktuellen Küchenrenovierung, da ein Großteil der Arbeiten in Eigenleistung erledigt würden. Preuß: "Gerne haben wir als Stadtverwaltung hier einen finanziellen Beitrag geleistet." Der Bürgermeister thematisierte die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte. "Wir müssen es schaffen, dass es in unser Gesellschaft wieder ein absolutes No-Go ist, Einsatzkräfte zu behindern oder gar anzugreifen."

Stadtbrandrat Bernhard Strobl lobte die gute Zusammenarbeit innerhalb der Stadtfeuerwehrverbands. Auch er hofft, dass das neue LF 10 in Ammersricht schnellstmöglich in Dienst gestellt werden kann.

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