26.02.2018 - 20:00 Uhr

Hochschule setzt bei internationalem Projekt auf Wissenstransfer und Forschung Von und mit Indern lernen

Bei der Indo-German Summer-Winter-School treffen sich laut einer Pressemitteilung indische und deutsche Studierende für jeweils eine Woche in Indien und an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, um gemeinsam Energie- und Wassertechnologien zu erforschen. Bereits im September 2017 waren acht Oberpfälzer in Asien. Nun stand der Gegenbesuch auf dem Programm.

Jeweils für eine Woche besuchen sich Inder und Oberpfälzer, um gemeinsam zu entwickeln und zu forschen. Bei der Indo-German Summer-Winter-School steht der Gegenbesuch in Amberg auf dem Programm, das OTH-Präsidentin Andrea Klug (rechts) in dieser Szene vorstellt. Bilder: Petra Hartl (2)
von Externer BeitragProfil

OTH-Präsidentin Andrea Klug und Generalkonsul Sugandh Rajaram aus München eröffneten die Veranstaltung. Auf der Agenda standen danach die Themen energieeffiziente Gebäude, Windkraft, Wasseraufbereitung und solarthermische Anlagen. Die verschiedenen Schwerpunkte wurden von den Experten der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik betreut: Professor Frank Späte leitete die Workshops zu Energieeffizienz bei Gebäuden und Solarthermie. Sein Kollege Stefan Beer beschäftigte sich mit Windkraft.

Franz Bischof lieferte den theoretischen Beitrag zur Wasseraufbereitung. Dieses gebündelte Wissen floss direkt in die Projektarbeiten ein, die Studierende in interkulturellen Gruppen bearbeiteten und am letzten Tag des Treffens vorstellten.

Schon im vergangenen Herbst lernten sich die Studierenden kennen und laut dem OTH-Schreiben schätzen. Diese Bekanntschaften wurden nun vertieft - unter anderem bei einer Exkursion zum Bioenergie-Dorf Engelsberg, ins Wasserwerk der Stadtwerke und bei einem Ausflug ins Kloster Ensdorf. Dort intensivierten die Studierenden die Forschungsarbeit und verpassten den Präsentationen den Feinschliff.

Die Ergebnisse zeigten: Wenn junge Menschen aus verschiedenen Kulturen ihre Köpfe zusammenstecken und miteinander forschen, kann Großes geschehen.

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