19.11.2017 - 14:38 Uhr
Oberpfalz

Hubertusmesse in der Basilika St. Martin Dornenkrone der Schöpfung

(gfr) "Die Schöpfung ist uns von Gott anvertraut", das betonte Pfarrer Thomas Helm am Samstagabend bei der Hubertusmesse in der Basilika St. Martin. Der Mensch habe die Aufgabe, die Natur zu bewahren. Einen großen Beitrag dazu leisteten auch die Jäger. In seiner Predigt erinnerte Helm an die Legende des heiligen Hubertus. Sie erzählt vom zügellosen Jagdverhalten im Mittelalter. Hubertus habe an einem Karfreitag einen Hirschen erlegen wollen. Als sich das Tier ihm zugewandt habe, sei ein leuchtendes Kreuz im Geweih sichtbar geworden.

Musikalisch gestaltet wurde die Waldlermesse in der Basilika St. Martin von der Jagdhornbläsergruppe Amberg unter der Leitung von Hornmeister Johann Saller, dem Amberger Jägerchor (Leitung Ludwig Kneißl) und der Ensdorfer Stubenmusi. Jägerchor und Jagdhornbläser feiern nächstes Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Bild: gf
von Autor GFProfil

Helm spannte den Bogen zur Gegenwart - in der Menschen an Feiertagen "auf die Jagd gehen". Aktuell werde darüber debattiert, am heiligen Abend, der heuer auf einen Sonntag fällt, die Geschäfte zu öffnen. Auch über die Jagd selbst müsse nachgedacht werden. Sie sei zwar notwendig, aber gejagt werden dürfe nur mit Respekt und Achtung vor den Tieren als Mitgeschöpfe der Menschen und nicht aus Freude am Töten. Der Mensch gelte als Krone der Schöpfung, sei aber oft deren Dornenkrone.

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