07.11.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

IG Metall und Siemens spenden insgesamt 4119 Euro Flika profitiert von vielen Fragebögen

(gfr) Für Horst Ott, den Ersten Bevollmächtigten der Amberger IG-Metall-Verwaltungsstelle, ist der Fall klar: "Flika ist eine klasse Einrichtung, leistet unbezahlbare Arbeit, und dafür wollen wir uns bedanken", sagte Ott, als er einen Spendenscheck über 3091 Euro übergab.

Flika-Vorsitzende Margit Meier und Schatzmeister Oskar Schmidt (von links) freuen sich über die beiden Spendenschecks. Bild: gf
von Externer BeitragProfil

Fast 700 000 Arbeitnehmer haben sich bundesweit an einer Befragung der IG Metall beteiligt. Als Anreiz, die Fragebögen auch ausgefüllt zurückzusenden, hatte die Gewerkschaft angekündigt, für jedes Exemplar einen Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung zu stellen. Im Vergleich zur Befragung im Jahr 2013 haben sich über 160 000 mehr Beschäftigte beteiligt, betonte der Zweite Bevollmächtigte Udo Fechtner, so dass aus rund 7000 Betrieben bundesweit fast 700 000 Antworten eingegangen seien. Im Einzugsbereich der IG-Metall-Geschäftsstelle Amberg machten 8169 Beschäftigte mit.

Themen der Befragung waren Arbeitszeit, Krankenversicherung, Rente und betriebliche Altersversorgung. Die Befragten forderten mehrheitlich, teilweise mit über 90 Prozent, bessere Perspektiven in der Industrie 4.0, eine gerechtere Bildungspolitik, die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen, eine faire Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt sowie Lohngerechtigkeit für Frauen.

Einen weiteren Scheck, eine Spende des Vertrauenskörpers über 1028 Euro, überreichten die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Stefanie Lengfelder und Melanie Coakley, die stellvertretende Vorsitzende der Siemens-Vertrauensleute. Flika-Vorsitzende Margit Meier machte deutlich, dass ihr Verein Geld immer dringend benötige, denn die laufenden jährlichen Kosten liegen bei Flika durchschnittlich bei 80 000 Euro.

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