Im Mai am Buchenweg und am Eichenhain Beute gemacht
Polizei schnappt Einbrecher

Im Mai vergangenen Jahres hatte sich ein Unbekannter Zugang zu zwei Häusern am Fuße des Mariahilfbergs verschafft und Beute im Wert von mehreren Tausend Euro gemacht. Mittlerweile hat die Polizei einen 44-Jährigen festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, für beide Taten verantwortlich zu sein. Bild: Hartl

Zwei Einfamilienhäuser am Fuße des Mariahilfbergs hatten sich Einbrecher im Mai für ihren Beutezug auserkoren. Am Freitag meldete die Polizei, dass sie einen Mann festgenommen hat, der dringend tatverdächtig ist.

Die Vorgeschichte in aller Kürze: Während die Bewohner eines Anwesens am Buchenweg im Urlaub waren, sah eine Nachbarin nach dem Rechten. Als sie an einem Sonntagabend die Wohnung inspizierte, war noch alles in Ordnung. Zwei Tage später allerdings stellten die Besitzer bei ihrer Rückkehr fest, dass Schränke durchsucht worden waren. Aus einem versperrten Schreibtisch fehlte Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Ersten Ermittlungen zufolge gelangte der Täter über ein eingeschlagenes Kellerfenster in das Gebäude.

Am benachbarten Eichenhain erbeutete der zunächst Unbekannte im gleichen Zeitraum Schmuck und Bargeld für 1000 Euro. Der Einbrecher versuchte, ein Kellerfenster aufzuhebeln. Als ihm das nicht gelang, riss er ein vor dem Toilettenfenster angebrachtes Gitter weg, hieß es im Mai von den Ordnungshütern. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg, die die Sachbearbeitung übernommen hatte, teilte am Freitag mit, dass sie einen 44-Jährigen ermittelt und festgenommen hat, "der für die zwei Einbrüche dringend tatverdächtig ist", wie es wörtlich hieß.

Der Mann sei der Polizei nach umfangreichen Recherchen ins Netz gegangen. Dabei sei es gelungen, bei den beiden Einbrüchen einen Tatzusammenhang herzustellen: "Durch die akribische und professionelle Arbeit, unter anderem der Spurensicherung an den Tatorten, konnte am 24. November schließlich ein 44-jähriger Mann als Tatverdächtiger identifiziert und festgenommen werden." Aus ermittlungstaktischen Gründen sei erst jetzt die Öffentlichkeit darüber informiert worden, teilte ein Sprecher des Regensburger Polizeipräsidiums dazu ergänzend mit. Gegen den mutmaßlichen Einbrecher hatte das Amtsgericht Haftbefehl erlassen. Der Osteuropäer, der über einen Wohnsitz in Amberg verfügt, sei unterdessen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden. Die Kriminalpolizeiinspektion prüfe derzeit außerdem, ob der Täter für weitere Einbrüche infrage kommt.
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