In der Amberger Bergkirche sind die drei Heiligen auf jeden Fall Könige
Weise, Magier oder Sterndeuter

Bild: Steinbacher

"Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen." Diese Worte zitiert das zweite Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Sie stammen aus dem Mund der drei Weisen aus dem Morgenland, die sich nach Bethlehem aufgemacht haben, um den menschgewordenen Gottessohn zu ehren.

Ihre Namen - Caspar, Melchior und Balthasar - tauchen erstmals in Legenden des sechsten Jahrhunderts auf, nachdem im Ursprungstext nur von Magiern oder Sterndeutern aus dem Osten die Rede gewesen war. Magisch anziehend bleibt in jedem Fall die Darstellung der heiligen drei Könige, die in vielen Kirchenkrippen besonders üppig ausfällt. Bestes Beispiel: die Mariahilfbergkirche, wo die Amberger Krippenfreunde wahrhaft prächtige Figuren und eine königliche Szenerie aufgebaut haben. Der Stern, der die Weisen bis zum Stall führte, ist da keine Ausnahme, auch wenn er aus Stroh ist.
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