18.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Infoabend der Feuerwehr Raigering über Rauchmelder Am 1. Januar ist es zu spät

Bis zum 31. Dezember müssen Wohnungen und Häuser in Bayern mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Die Raigeringer Feuerwehr lud deswegen zum Informationsabend ins Gerätehaus. Dabei ging es um die Einbaupflicht und das Nachrüsten bereits bestehender Immobilien.

Werner Rubenbauer (rechts) klärte bei einem Informationsabend der Raigeringer Feuerwehr über Rauchmelder auf. Bild: Markus Raum
von Externer BeitragProfil

Raigering . Den deutschlandweiten Rauchmeldertag nutzten die Raigeringer, um in ihrem Gerätehaus an der Immenstetter Straße die Bevölkerung über die gesetzlichen Bestimmungen aufzuklären. Vorsitzender Werner Rubenbauer erläuterte den gut 30 Anwesenden etwa eine Stunde lang das Thema. Wichtigste Aussage dabei: "Rauchmelder retten Leben."

Rubenbauer ging auf die Entstehung der Bränden ebenso ein wie auf das richtige Verhalten im Extremfall. Zudem informierte er über die Giftigkeit von Dämpfe, die generelle Brandgefahr in Deutschland und natürlich über die Installation und richtige Montage der einzelnen Rauchmelder in den Häusern und Wohnungen. Der Vorsitzende nannte dabei viele Beispiele, damit sich seine Zuhörer die Thematik richtig vor Augen führen konnten. Werner Rubenbauer erklärte zudem Technik und Wartung der Geräte und gab auch Auskunft über die kurz bevorstehende Einbau- und Nachrüstpflicht.

Die Verpflichtung, die seit 2013 für Neubauten gilt, besteht nach dem 31. Dezember dieses Jahres für jedes Gebäude. Eine besondere Empfehlung gab es für Melder, die mit einer zehn Jahre haltenden Batterie ausgestattet sind und einfach an den Decken montiert werden können. Auch die Wartung sei relativ einfach: ein Knopfdruck genüge, um die Funktionsfähigkeit zu testen. Rauchmelder gibt es laut Rubenbauer bereits ab zehn Euro im Handel.

Abgerundet wurde der Abend im Raigeringer Gerätehaus mit einer Fragerunde zum Thema des Abends. Vor dem Gerätehaus gab es für die Zuhörer noch Bratwürste vom Grill.

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