Jahresabschluss der Militärkameradschaft
Traurig über Umzug

Die Militärkameradschaft ehrte Mitglieder (sitzend, von links): Gerd Wennicke, Angelika Krapf, Inge und Peter Frankl, Sebastian Falk; stehend, von links: OB Michael Cerny, Jürgen Nitschke, Gerhard Giess, Franz Roth, Wolfgang Dandorfer, Peter Bscheidl, Friedrich Bart, stellvertretender Vorsitzender Bernd Krüßel, Pfarrer Günter Nagel, Peter Stock und Franz Kölbl. Bild: hi

Der Umzug der Patenkompanie nach Cham löste auch bei der Amberger Militärkameradschaft keine Euphorie aus. Fröhlicher stimmten da die Ehrungen.

Ehren- und Verdienstkreuze gingen an Gerd Wennicke, Sabastian Falk und Peter Frankl. Die Treuenadeln übergab im Vereinslokal Bruckmüller Vorsitzender Franz Kölbl."Der Soldatenfriedhof ist ein Schmuckstück", sagte Oberbürgermeister Michael Cerny voller Anerkennung. Kölbl blickte auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück, darunter die Soldatenwallfahrt, die Stadtführung oder der Ausflug nach Windischeschenbach zum Bohrturm. Zur Totenehrung auf dem Soldatenfriedhof werde 2017 der gesamte Stadtrat eingeladen, sagte Kölbl. Er lobte die Sammler für die Kriegsgräber und den Einsatz des Ehepaars Wennicke, der Kurfürstlichen Schlosswache, des Bürgertreffs und von Sepp Adamiok. Sein Dank galt besonders der Pateneinheit, der Brigadeführung, der Kameradschaft und der fruchtbaren Unterstützung, die schon 31 Jahre andauere.

"Diese Feier am Jahresschluss liegt mir besonders am Herzen, da wir dem Verein die Treue halten und dafür sorgen, dass es noch lange so weitergehen kann", sagte Kölbl. Hauptmann Andreas Ständer informierte über den Umzug nach Cham. Der Oberbürgermeister erinnerte an die lange Geschichte und den Zusammenhalt der Stadt mit den Soldaten. Er informierte darüber, dass für die Gedenktafel am Rathaus unter Umständen ein neuer Platz gesucht werde. Pfarrer Günter Nagel verlas ein Evangelium und erinnerte, dass "bei Gott kein Ding unmöglich ist ".

EhrungenTreuenadeln für fünf und zehn Jahre erhielten Inge Frankl, Friedrich Bart und Xaver Weber. Das Treuekreuz bekamen für 15, 20 und 25 Jahre Jürgen Nitsche, Franz Roth, Angelika Krapf, Peter Bscheidl und Wolfgang Dandorfer. Gerhard Giess (30 Jahre), Wilhelm Fiedler und Franz Wierer (35). Das Ehrenkreuz in Bronze bekamen Gerd Wennicke und Sebastian Falk, das Verdienstkreuz ging an Peter Frankl. (hi)
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