Kontakter feiern amerikanisches Erntedankfest Thanksgiving
Geschichtlichem Rückblick folgen Gaumenfreuden mit Turkey und Co.

Der Vorsitzende des Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsclubs „Kontakt“ Amberg Hans Moser (l.) ehrte die langjährigen Mitglieder Bruno Hauck und Anneliese Fortin (v.r.) für ihren außerordentlichen Einsatz für den Verein; Bürgermeisterin Brigitte Netta (Zweite v.l.) gratulierte.

(ads) Die Feier des amerikanischen Erntedankfestes Thanksgiving ist eines der bedeutendsten Familienfeste in den USA und gehört seit der Gründung des deutsch-amerikanischen Freundschaftsclubs Kontakt vor 30 Jahren auch in Amberg dazu. So war die Gaststube im Vereinslokal Hubertushof auch heuer gut gefüllt, gab es doch in gemütlicher Runde den obligatorischen Truthahn mit Süßkartoffeln und Cranberries sowie Kürbiskuchen.

Vorsitzender Hans Moser freute sich, dass sich unter den Gästen auch der hiesige Pressesprecher der US-Armee, Franz Zeilmann mit Frau Christa, und Bürgermeisterin Brigitte Netta befanden. Moser sagte: "Die Förderung und Erhaltung einer engen Freundschaft mit den amerikanischen Bürgern, amerikanischen Verwandten und den in Bayern stationierten Soldaten mit ihren Angehörigen sind die Grundlagen und das Fundament des Freundschaftsclubs."

Mit einem Blick in die Vereinsstatistik informierte Hans Moser, dass die Kontakter im Augenblick keine amerikanischen Mitglieder haben. Früher sei es Aufgabe des Freundschaftsclubs gewesen, die in Amberg stationierten Soldaten zu unterstützen und Freundschaften zu schließen. Wenn laut Moser diese Zeit seit dem Abzug der amerikanischen Soldaten1992 vorbei sei, so würden die Amberger nach wie vor von der amerikanischen Armee in Grafenwöhr und der Garnison anerkannt, genauso wie die Kontakter von Grafenwöhr und Vilseck. Zum Ende seiner Ansprache würdigte Hans Moser Anneliese Fortin als langjähriges Mitglied, das auch im Vorstand mitarbeitet und immer wieder mit guten Ideen zum Jahresprogramm beiträgt, mit einer Ehrenurkunde. Ausgezeichnet wurde auch Bruno Hauck, der seit Jahren ohne Ausnahme bei jeder Vereinsaktivität nicht nur anwesend sei, sondern bei jeder Organisation stets mitgeholfen habe. Bürgermeisterin Brigitte Netta lobte den Verein für sein Engagement und seine Leistungen für die deutsch-amerikanische Freundschaft, die nach ihrer Meinung gerade in Zeiten des politischen Machtwechsels wichtig ist.

Hans Sturm erzählte die Entstehungsgeschichte von Thanksgiving. Mit einem Gebet schloss er seinen historischen Rückblick und leitete so zum gemütlichen Teil des Abends über. Die Vereinswirte Gerhard und Norbert Schlosser hatten für die Vorbereitung des Thanksgiving-Dinners keine Mühen gescheut. Zwei Truthähne mit je 25 Kilogramm wurden rund sechs Stunden im Backofen gebrutzelt, bis sie knusprig waren. Mais, Erbsen und Möhren sowie Süßkartoffeln wurden zu Beilagen verarbeitet. Zudem gab es Cranberries in verschiedenen Varianten.
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