10.08.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt Schutz für Haus und Hof

Die Kräuter werden geweiht, zu Hause getrocknet und mit Vorliebe im Herrgottswinkel aufgehängt. Sie sollen vor Krankheit schützen sowie Haus, Hof und Familie vor Unheil bewahren.

Bunte Kräuterbuschen werden zu Mariä Himmelfahrt gebunden. Bild: exb
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Jedes Jahr am Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August bietet der Sozialdienst katholischer Frauen Kräuterbuschen gegen eine Spende an und folgt damit einem altbayerischen Brauch, nach dem Christen zu Mariä Himmelfahrt Heilkräuter und Blumen mit in den Gottesdienst bringen, um sie segnen zu lassen.

Zahlreiche ehrenamtliche Helfer sammeln frische Kräuter und binden diese mit Getreide, Disteln sowie Lavendel am Tag vor Mariä Himmelfahrt in der Jurawerkstätte in Amberg zu Sträußen. Kamille, Schafgarbe, Salbei, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Ringelblumen und Rainfarn machen die Püschel farbenprächtig. Heuer werden die Kräuterbuschen am Feiertag und zu den einzelnen Vorabendmessen in St. Georg, St. Sebastian, Heilige Dreifaltigkeit, St. Michael sowie in der Pfarrkirche St. Michael in Poppenricht und der Frohnbergkirche in Hahnbach gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös kommt der vielfältigen Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen zugute.

Auch die Senioren und Mitarbeiter des Caritas-Marienheims (Seniorenheim und Kita) binden am Montag, 14. August, um 9.30 Uhr Kräuterbüschel. Nach alter Tradition werden die Sträußchen aus sieben verschiedenen Kräutern, zum Beispiel Melisse, Schafgarbe, Ringelblume, Pfefferminze, Salbei, Oregano und Wermut, ergänzt durch ein paar Getreideähren, gebunden. Interessierte sind eingeladen, mitzumachen. Am Dienstag, 15. August (Mariä Himmelfahrt), werden die Buschen dann um 9.30 Uhr während der Messe in der Hauskapelle geweiht.

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