Landesgartenschau Thema in der Kreisvorstandssitzung der CSU
Bewerbung ab 2025

Die Kathedrale von Périgueux stand bei der Landesgartenschau 1996 hinter dem FC-Stadion. Sie war sechs Meter hoch und sieben Meter breit. Der "Bausatz" wurde in neun einzelnen Teilen auf Luftkissen per Lastwagen nach Amberg gebracht und von Gärtnern aus der Patenstadt auf dem LGS-Gelände zusammengesetzt. Bild: exb

Es sind noch viele Fragen zu klären. Die drängendste ist, ob sich ein Hochwasserschutzkonzept mit einer Bewerbung zur Landesgartenschau verträgt. Bei der Kreisvorstandssitzung der CSU am Dienstag wurde der Antrag von Vorsitzendem Stefan Ott trotzdem einstimmig für gut befunden. Inhalt des Antrags ist die Bewerbung der Stadt Amberg für eine Landesgartenschau für 2026 oder später.

Als Areal soll das Gelände entlang der Vils zwischen der Altstadt und dem Stadtteil Neumühle untersucht werden. "Um zu dem Thema eine breite Meinung der Bevölkerung abzufragen, ist ein Ratsbegehren zu prüfen", so der Inhalt. Ott: "Man muss sich nicht zwingend auf das Gebiet versteifen. Wir wollen jetzt die Vorarbeiten regeln. Es könnte beispielsweise auch eine kleine Landesgartenschau werden."

Zwar gebe es noch viele Punkte, die im Vorfeld geregelt werden müssten - darunter auch die Vereinbarkeit mit der Kooperationsvereinbarung des Wasserwirtschaftsamtes zum Thema Hochwasserschutz - doch "die Landesgartenschau 1996 hat wirklich nachhaltig was gebracht". Deshalb möchte die CSU das Thema vorantreiben. Angemerkt
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