Leck am Gerätehaus mach Kleingärtnern zu schaffen
Plötzlich fehlen 400.000 Liter

Vorsitzender Peter Donhauser (Zweiter von rechts) und Stadtverbandsvorsitzender Rudolf Pittroff (rechts) zeichnen (von links) Martina Neumann, Brigitte Schmieter, Anneliese Hallbauer, Josef Traßl und Erich Weinfurtner für ihre langjährige Mitgliedschaft aus. Bild: ads

Im vergangenen Jahr feierte die Kleingartenanlage "An der Vils" ihre Gründung anno 1917. In zwölf Monaten stehen die Neuwahlen des Vorstands an, bei denen ein Großteil der bisherigen Führungsriege nicht mehr antreten wird. Somit ist heuer das Aufstellen des Vereins für die Zukunft die wichtigste Aufgabe.

"Im Großen und Ganzen war das Gartenjahr 2017 zufriedenstellend", sagte Vorsitzender Peter Donhauser bei der Jahreshauptversammlung im Saal der Jordanschützen. Einziger Wermutstropfen sei das hohe Fehlwasser von 400 Kubikmetern (400 000 Liter) gewesen, was den Vorstand wie ein Schock getroffen habe. Donhauser berichtete, dass die Suche nach der Ursache eine gewisse Zeit in Anspruch genommen habe. Dann sei das Leck beim Gerätehaus gefunden worden. "Der Wasserschaden wird nicht komplett umgelegt, sondern der Betrag für die Gartler liegt bei 1,50 Euro. Der Rest wird von der Rücklage für Wasserschäden getragen", ließ Donhauser bei dem Treffen sehr zur Erleichterung der Mitglieder wissen.

Als absoluten Höhepunkt des vergangenen Gartenjahres wertete der Vorsitzende die 100-Jahr-Feier. Der Verein habe sich nicht lumpen lassen: Musiker wurden verpflichtet, Festzelt und Bühne vergrößert, Jubiläums-Krüge gefertigt und Ehrengäste bewirtet. Fazit ist laut Peter Donhauser, dass das Jubelfest keinen Gewinn eingebracht, sondern für einen Verlust von 1750 Euro gesorgt hat. Allerdings seien auch 1500 Euro an Spenden eingegangen. Auch so gesehen sei das Fest ein Erfolg gewesen.

Donhauser blickte danach auf das aktuelle Jahr und sagte, dass es kein Gartenfest geben werde, da Arbeitskraft und -zeit für die Erneuerung des Zauns am Dammweg benötigt würden. Der Vorsitzende kam auch auf die bevorstehenden Neuwahlen zu sprechen. Es gehe darum, fast eine komplett neue Mannschaft aufzustellen, da bisherige Vorstandsmitglieder nicht mehr kandidieren. Zwei Gartler haben sich laut Donhauser bereiterklärt, die Spitzenämter zu übernehmen, aber nur, wenn alle Vorstandsposten besetzt werden.

Der Kassenbericht der stellvertretenden Schatzmeisterin Annett Donhauser zeigte, dass der Verein finanziell auf gesunden Beinen steht. Im Anschluss an die Berichte informierte Stadtverbandsvorsitzender Rudolf Pittroff über die für die Kleingärtner relevanten Neuerungen. Grundsätzlich wies er auf die Gartenordnung und die Fachzeitschrift hin. Eine Neuerung gebe es von seiten des Bund Naturschutz: Ein Heckenrückschnitt sei von März bis Juni nicht gestattet, hieß es. Dem Aufstellen eines Schwimmbeckens auf der Gartenparzelle erteilte Pittroff eine klare Absage. Er ließ die Mitglieder zudem wissen, dass sich die Stadt für die Erneuerung des Zauns am Damm stark gemacht und 30 000 Euro in die Hand genommen hat. Ohne Eigenleistung werde es aber nicht gehen.

Treue Mitglieder10 Jahre

Juri Lening, Roman und Klaudia Zydek, Svetlana Flach, Jakob Jost

20 Jahre

Martina Neumann und Brigitte Schmieter

30 Jahre

Josef Traßl , Erich Weinfurtner

50 Jahre

Anneliese Hallbauer (ads)
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