22.01.2016 - 10:10 Uhr
Oberpfalz

Leserbrief Spezialist "naiv und optimistisch"; Brücke am Bahnhof

Zum Thema Parkdeck-Betreiber:

von Redaktion OnetzProfil

Natürlich ist es richtig, wenn die städtischen Tochterunternehmen erklären, dass sie ein neues Parkdeck nicht wirtschaftlich betreiben können und es ist daher verständlich, wenn sie den Bau bzw. Betrieb eines weiteren Parkhauses dankbar ablehnen. Allerdings scheint mir die Ansicht der Stadt, dass es ein "Spezialist" besser machen könnte, reichlich optimistisch und naiv. Der Bau und Betrieb von Parkhäusern ist kapitalintensiv und lässt sich nicht über Einnahmen refinanzieren. Das werden städtische Unternehmen, soweit sie Parkhäuser betreiben, und Stadtwerke, wenn sie bei benachbarten Versorgungsunternehmen mit dem Betriebszweig Parkhaus nachfragen, bestätigen können.

Und ob es für den Betrieb eines Parkhauses einen "Spezialisten" braucht, darf angesichts der überschaubaren Komplexität der Materie bezweifelt werden. Auch wenn es die Stadt nicht gerne hört, sie wird wohl auch bei einem "privaten" Betreiber nicht um einen erheblichen laufenden Betriebskostenzuschuss herumkommen, wenn die Parkgebühren nicht ins Unerträgliche und zu einer ernüchternden Auslastung der Parkanlage führen sollen.

Ulrich Rubenbauer, Amberg

Brücke am Bahnhof

Zu den Bahnhofs-Neubauplänen:

Ob Neubau oder Sanierung des Bahnhofs, die Barrierefreiheit sollte auf jeden Fall endlich angepackt werden. Dazu mein Vorschlag: eine Fußgängerbrücke von der Ecke Ruoffstraße/Schwaigerstraße über die Gleise zum Zwischenplatz Bahnhofsgebäude/Busbahnhof. Von der Bergseite her wäre aufgrund der erhöhten Lage kein Treppenaufgang nötig. Auf der Stadtseite könnte neben den Stufen auch ein Aufzug eingerichtet werden.

Mit einem weiteren Aufzug auf Bahnsteig-Mitte hätte man zwei vorteilhafte Lösungen: für die Bahnkunden einen barrierefreien Gleiszugang und für die Stadt eine direkte barrierefreie Verbindung von der Bergseite zur Innenstadt: Die in die Jahre gekommene und wenig attraktive Unterführung wäre dann überflüssig und könnte rückgebaut werden.

Hans-Jürgen Frey, Amberg

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