Lkw-Anhänger mit 20 Tieren kippt um – Ein Rind sucht das Weite in Richtung Wald [Aktualisierung]
Kuh auf der Flucht

Der Anhänger eines Lkw ist am Donnerstagmorgen bei Amberg umgekippt. Darin waren 20 Kühe geladen, die zum Schlachthof transportiert werden sollten. (Foto: Werner/Feuerwehr Amberg)

Der Anhänger eines Tiertransporters ist am frühen Donnerstagmorgen in Gailoh umgekippt. Geladen hatte der 46-jährige Fahrer einer Firma aus Seubersdorf bei Parsberg (Landkreis Neumarkt) 20 Kühe, die von einem Bauernhof im Ort zum Schlachthof gebracht werden sollten. Die Tiere büchsten aus dem umgekippten Anhänger aus und suchten das Weite - eine Kuh ist noch immer verschwunden.

Laut Polizei rutschte aus Unachtsamkeit des Fahrers das Gespann gegen 4.50 Uhr im Notburgaweg von der Straße in eine angrenzende Wiese ab. Diese war vom Regen so aufgeweicht, dass der 46-Jährige seinen Lkw nicht mehr stabilisieren konnte.

Die Kühe gelangten daraufhin ins Freie, ein Tier lief in ein angrenzendes Waldstück. 19 Tiere waren relativ schnell wieder eingefangen, doch trotz intensiver Suche der Polizei sowie der Feuerwehren Gailoh und Amberg ließ sich ein Vieh nicht mehr auffinden. Zunächst forderten die Einsatzkräfte auch einen Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera an. Wegen des schlechten Wetters musste der jedoch wieder abdrehen.

Auf der benachbarten B 299 zwischen Ursensollen und Amberg richtete die Polizei wegen der Suche nach der fehlenden Kuh eine Geschwindigkeitsbegrenzung ein, um die Gefahr für den Straßenverkehr zu reduzieren. Allerdings bestünde wegen eines Wildfangzauns keine Gefahr, dass das Tier auf die Bundesstraße rennt, teilten die Beamten weiter mit.

Die Polizei hat die Landwirte in der Gegend informiert, dass sie sich melden sollen, wenn das Tier auftaucht. Gleiches gilt natürlich für Fußgänger und Autofahrer, welche die Kuh zufällig entdecken.
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