12.02.2018 - 20:10 Uhr

Luitpoldschüler unterwegs Ein malerisches Konzert

"Bilder einer Ausstellung" heißt ein berühmtes Werk aus der klassischen Musik. In Regensburg erlebten Amberger Schüler ein tolles "Kinderkonzert".

Zeit für ein Gruppenbild vor dem Theater muss sein. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Amberg/Regensburg. Im Januar machten wir, die Klassen 5b und 5c der Luitpold-Mittelschule Amberg, uns auf den Weg nach Regensburg. Dort wollten wir im Theater das Konzert "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgski besuchen. Um 8.43 Uhr ging die Reise am Amberger Bahnhof los. Mit dem Zug fuhren wir Richtung Regensburg. Nach einem kleinen Fußmarsch durch die Regensburger Altstadt kamen wir am Theater an.

Schnell nahmen wir unsere Plätze ein und warteten auf den Beginn des Konzerts. Anfangs gab es eine kleine Einführung durch die Dramaturgin des Theaters, Kathrin Liebhäuser, die zuerst den Dirigenten und den Maler Peter Engel vorstellte. Dann ging es endlich los. Das Orchester spielte das erste Stück, die sogenannte Promenade, die sich durch das ganze Konzert zog. Sie wurde immer zwischen den einzelnen Musikstücken gespielt.

Rasender Maler

Danach folgte das erste Bild - der schlechtgelaunte Gnom. Während die Musik spielte, malte Peter Engel das passende Bild dazu. Wir wussten gar nicht, wo wir zuerst hinsehen sollten. In rasender Geschwindigkeit entstand zu den Tönen der Musik ein Bild. Zwischen den einzelnen Bildern gab es eine Erklärung von Frau Liebhäuser, teils mit Peter Engel zusammen, zu den einzelnen Bildern. So malte der Künstler zum Beispiel mit einer übelriechenden "Gnomfarbe" oder tauschte zu dem Stück "Ballett der unausgeschlüpften Küken" mit dem Dirigenten die Plätze. Ein heilloses Durcheinander entstand.

Auch wir Schüler durften mitmachen. Wir waren beim musikalischen Bild "Limoges - der Marktplatz" Teil der sich streitenden französischen Marktfrauen und versuchten durch "Apfel-Banane-Nuss"-Rufe unsere Waren anzupreisen. Fasziniert begaben wir uns auf die musikalische Reise durch ein altes Schloss, stritten mit zwei Kindern, zogen einen Ochsenkarren, schlichen durch Katakomben und lernten die russische Hexe Baba-Jaga kennen. Zum Schluss zogen wir noch durch ein Heldentor auf den Marktplatz von Kiew.

Wie im Flug

Und ehe wir uns versahen, war das Konzert auch schon vorbei. Die Zeit war wie im Flug vergangen. Im Anschluss standen uns noch Frau Liebhäuser, Herr Engel und Herrn Ahlbrecht, ein Musiker aus dem Orchester, Rede und Antwort. Als Andenken durfte jede Klasse ein Bild von Peter Engel mitnehmen, das in unserem Klassenzimmer jetzt einen Ehrenplatz hat.

Von der Klasse 5c der Luitpold Mittelschule Amberg

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