Mariä Heimsuchung gibt den Ausschlag
Bergfest eine Woche später

Rund um den Freilicht-Altar führt der Frost ein strenges Regiment. Keine Spur von Bergfest-Freuden wie Bratwürsten und Bier. Dennoch kocht das Thema Bergfest gerade etwas hoch, weil heuer nicht automatisch feststeht, für wann die Wallfahrtswoche nun terminiert ist. Gewöhnlich regelt der Feiertag Mariä Heimsuchung (2. Juli) die Planung von selbst. Der Berg ruft stets in der Woche, in die dieser Tag fällt.

Heuer allerdings fällt der 2. Juli auf einen Sonntag. Findet das Bergfest nun in der Woche davor oder danach statt? Etliche Amberger diskutierten zum Jahreswechsel über diese Frage - musste doch der Urlaub entsprechend eingetragen werden. Pater Janusz Wróbel, Guardian und Rektor der Mariahilfbergkirche, klärt auf: "Wir haben jetzt eine einheitliche Regelung getroffen. Immer wenn Mariä Heimsuchung auf einen Sonntag fällt, wird das Bergfest in der Folgewoche gefeiert. Fällt das Patrozinium auf einen Samstag, kommt die Woche davor dran." Letzteres sei im vergangenen Jahr der Fall gewesen. 2016 war das Bergfest also relativ früh (25. Juni bis 3. Juli), heuer ist es umso später: von Samstag, 1., bis Sonntag, 9. Juli.

"Wir haben tatsächlich viel darüber diskutiert", erklärt der Geistliche. Die Franziskaner haben zwischenzeitlich sogar Rat bei der Liturgieabteilung des Bischöflichen Ordinariats in Regensburg eingeholt. "Uns ist es wichtig, dass das Hauptfest der Wallfahrt im Mittelpunkt steht." Um dies zu betonen, soll der Feiertag den Auftakt der Festwoche markieren.
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