Mehr als 120 Pflanzenarten
Krumbach als Erfolgsmodell

Diese erste Bestandsaufnahme verlief erfolgreich, viele Pflanzen und Tierarten haben sich angesiedelt. Bild: exb

2012/2013 wurde der begradigte und technisch ausgebaute Krumbach im Bereich Moos naturnah zurückgebaut. Dazu wurde ein differenziertes Biotopmosaik mit Tief- und Flachwasserzonen sowie vielfältigen Uferbereichen geschaffen.

Außer den Umgestaltungsmaßnahmen und Einbauten zur Wasserrückhaltung sind nur Baum- und Strauchpflanzungen angelegt worden, jedoch keine weitergehenden Begrünungsmaßnahmen - aus Budgetgründen. Zwei Jahre nach Abschluss der Umgestaltungsmaßnahmen sollte eine erste Bestandsaufnahme - vor allem zur Flora und Vegetation - klären, wie weit und wie charakteristisch eine spontane Selbstbegrünung erfolgt ist. Bei einer Begehung erfasste Landschaftsökologe Hanns-Jürgen Schuster mehr als 120 Pflanzenarten, die naturnahen Lebensgemeinschaften entstammen, wie sie typisch für kleinere Fließgewässer sind.

Zum Beispiel Blutweiderich und Rossminze, Pfeilkraut, Igel- und Rohrkolben sowie viele Sumpfwiesenarten. Fremdländische Problempflanzen hingegen sind laut einer Pressemitteilung bis jetzt kaum und nur in wenigen Exemplaren, zum Beispiel indisches Springkraut vorhanden. Auch die Tierwelt habe sich mit Vögeln wie Wasseramsel und Eisvogel sowie Amphibien und Libellen sehr gut entwickelt.
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