Neue Notaufnahme, neue Wege im Klinikum
"Brücke" ab sofort nur noch für Rettungsdienst

Mit der Inbetriebnahme der neuen Räume der Zentralen Notaufnahme (ZNA) im Klinikum St. Marien haben sich auch die Wege für die Patienten geändert, die selbst ins Krankenhaus kommen - zum Beispiel mit dem eigenen Pkw. Sie erreichen die ZNA laut Klinikumssprecherin Stephanie Gräß von jetzt an nur noch über das neue Treppenhaus in der Wiltmaisterstraße. Auch Patienten, die im Rollstuhl kommen, können diesen Weg nutzen. Rollstühle gibt es im Erdgeschoss in der Nähe des Aufzugs. Der Zugang zu Treppenhaus und Aufzug befindet sich knapp oberhalb der Pkw-Einfahrt in die Notaufnahme. Die bisherige Zufahrt ist ausschließlich für Rettungsfahrzeuge gedacht und soll künftig auch nur noch vom professionellen Rettungsdienst angefahren werden. "Das vereinfacht die Abläufe in der Notaufnahme, denn wir haben jetzt auch zwei separate Anmeldetresen - einen für Gehend- und einen für Liegendkranke", wird Ärztlicher Direktor Harald Hollnberger zitiert. Marc Bigalke, der Leiter der Notaufnahme, ergänzt: "Außerdem entzerrt es die Pkw-Situation in der Einfahrt und der Weg ist frei für Patienten, die beispielsweise mit einem Schlaganfall oder Herzinfarkt bei uns eingeliefert werden." Bei diesen Patienten zählt jede Minute. Daher bittet Bigalke alle, die selbst in die Notaufnahme kommen, den neuen Weg über das Treppenhaus zu nehmen. Bild: Gräß/Klinikum

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